Jetzt ist es so weit...

Diese Daten werden nicht gelöscht.

Gruß,
Mondschein

Ich glaub, du hast mich missverstanden. Derzeit ist nichts geregelt. Alles beruht auf wiki-Seiten und ab und zu einem dass passt schon von einzelnen Mitgliedern der Community. Bsp: Nur Weil A sagt, dass das mit dem osm contributors als Namensnennung ausreicht, heißt das nicht, dass B das genauso sieht.

Wenn du so auf geben und nehmen bedacht bist: Du gibst erst deine Daten, nimmst andere hinzu und nun nachdem du deinen Nutzen gezogen hast, nimmst du deine Daten wieder. Ich könnte es bei deiner Argumentation verstehen, wenn du sagst, ich mappe nichts mehr für OSM, erlaube OSM aber, meine bisherigen Daten auch weiterhin zu nutzen.

Danke fürs erklären.

Schwer zu sagen…

Die Information, dass da überhaupt eine Straße ist, wie die heisst, ob die eine Einbahnstraße ist, stammt vom ursprünglichen Nichtzustimmer. Wie will man feststellen, dass alle nachfolgenden Bearbeiter das auch aus einer legitimen Quelle wussten, als sie die Straße präzisierten? Die könnten ja Luftbilder abgezeichnet haben, dann wäre der Straßenname immer noch eine Information aus der ccbysa-Quelle.

Umgekehrt gibts natürlich die gleiche Fragestellung: Wenn die Nachfolger gesehn hätten, dass der Strassenname fehlt, hätten sie ihn sicher eingetragen. Also warum den Namen löschen, blos weil er vom Erstautor stammt?

Gut dass ich nie behauptet hab, alles sei so sonnenklar :wink:

Grüße, Max

Dir ist schon aufgefallen, das ich die fehlenden Daten allsamt neu erheben muß, um sie rechtssicher zu nutzen? Also auch die, welche ich bislang aus und mit Hinweis auf OSM entnommen habe?

Gruß

Dieter

Deine bisherigen Kartenauszüge kannst du doch mit nicht veränderter Rechtssicherheit und unter cc-by-sa weiter nutzen, oder sehe ich das falsch?

Nee, das siehst du falsch.
In deinem Beispiel muss nur der Knoten des Nichtzustimmer gelöscht und aus dem Weg entfernt werden. Letzteres geht beim Löschen des Knoten wahrscheinlich automatisch. Der Weg (soweit von einem Zustimmer erstellt) wird zwar geändert (bzw. in deiner Konstellation nicht einmal das), muss aber keineswegs gelöscht werden.

Wer produziert nur solche Nebelkerzen?
Edbert (EvanE)

Hallo Dieter

Warum löscht du nicht die wenigen Daten, die zwar der alten aber nicht der neuen Lizenz genügen und schreibst noch eine Notiz dran: “CC-BY-SA only”.
Den Rest deiner Daten kannst du danach ja ohne Probleme unter ODBL stellen. So stehen wenigstens der Großteil deiner Daten weiterhin allen zur Verfügung.

Edbert (EvanE)

hi,

auch mal wieder dabei.
für dein ganz spezielles Problem - das mir übrigens unerklärlich ist- hab ich eine ganz einfach Lösung:

Lösche “Deine” 100 Einträge, die angeblich nicht lizenzkonform sind und stimme anschliessend zu. Somit bleiben deine 10000 “sauberen” Einträge erhalten. Ansonsten ist demnächst alles weg.

Gruss
Walter

@Edbert: hast gerade ja das Gleiche geschrieben - hat sich zeitlich nur überlappt.

Hi Leute,

möcht gern wissen an was du da denkst, was ich arbeite…

Jetzt gehts los… eine Datenbank ist kein Lebewesen das man schützen müsste. Für einen Datenbankbetreiber ist es wichtig das die Datenbank konsistent ist, also in den richtigen Felder und auch die vorgaben des Inhaltes eingehalten werden.
Wie hoch der Investitionsaufwand ist kann man Anhand der Datenbank nicht sehen! Aus meiner Berufserfahrung heraus ist auch so das man für wenige Dinge den höchsten Aufwand hat.

z.B. um ein Gebäude aus dem Luftbild abzumalen ist ein gering Arbeit (Investitionsaufwand)… ein Weg + 4 Punkte des gibt 5 Datenbankeinträge.

Um an eine Information zu kommen die man nie in einem Luftbild sehen wird z.B. das des eine Bäckerei ist und wo sie ist und wie sie heißt… eventuelle Zusatzinfos ist ein hoher Aufwand, aber mit einem Punkt zu machen, also 1 Datenbankeintrag.

An dem Einfachen Beispiel sieht man das die 20% mit dem Namen und Lage der Bäckerei eine viel wichtigere Information ist, aber sie nur einen kleinen Prozentsatz des Datenbestand ausmacht. Vom Investitionsaufwand den man dafür hat weiß jeder der es schon gemacht hat. Ich denke auch das die Datenbank von OSM aus einen hohen Prozentsatz aus Punkten besteht die aus Luftbilder stammen, in so fern kann man das so nur schlecht werten was hier verloren geht.

sehr frei interpretiert… kann ich nicht glauben.

noch dem hier: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/ wäre es so…

Weitergabe unter gleichen Bedingungen — Wenn Sie das lizenzierte Werk bzw. den lizenzierten Inhalt bearbeiten oder in anderer Weise erkennbar als Grundlage für eigenes Schaffen verwenden, dürfen Sie die daraufhin neu entstandenen Werke bzw. Inhalte nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind.

Hi maxbe, hab ich schön gemacht :slight_smile: Hier wollt ich eigentlich mal wieder weitermachen, aber naja:
http://www.openstreetmap.org/?lat=48.17911&lon=11.80113&zoom=17&layers=M

Hi dulcedo, ich kann mich bei dem »bezeichne ich den Prozess als mangelhaft« nur anschließen.

Warum? Wenn der Punkt, Grundlage für die weitere Bearbeitung war auch wenn er im jetzigen Zustand nicht mehr existiert… ist es ein Abgeleitetes Werk.

Genau das ist das Problem…
was wusste wer
was hat wem geholfen
was war einem dafür in irgendeiner weise hilfreich was der Vorgänger gemacht hat.

Und wenn er den Straßenname gelöscht hätte und neu eingetragen hätte wäre immer noch der gleiche und man könnte es dadurch nicht sehen in der Versionsgeschichte…

Doch kann er, sie sind ja schon erstellt mit cc-by-sa Lizenziert, erst wenn er sie neu erstellt würde es dann greifen…

Hi Dieter, was sind des für 100 Einträge?? bin neugierig :wink:

MfG Miche

Hi,
ich habe zugestimmt. Wie sicher in vielen Gegenden gibts da so ein paar Vandalen (evtl. nur einer?) z.B. lmaa-du-osm-korinthenkacker (und Varianten) der/die sich praktisch alle Wege in “meiner” Gegend unter den Nagel gerissen (gekapert) hat/haben. Also existierende Wege per Skript gelöscht und wieder unter eigenem Namen hochgeladen. Der Knilch hat selbstverständlich nicht zugestimmt. Was jetzt? Wird alles von diesem vermeintlichen “Urheber” gelöscht und ich darf meine irgend wann einmal erstellten Wege nochmal eintragen? Irgendwie nicht ganz fair.

mfG
Chris

Zum einen kann man gelöschte Objekte wiederherstellen, zum anderen könnte es auch sein, dass das Löschen mit rückgängig gemacht wird.

Dieser Typ ist allgemein bekannt (und zum Glück ziemlich einmalig). Es dürfte aus rechtlicher Sicht unzweifelhaft sein, dass er sich durch das Löschen und Neu-Hochladen keine Urheberrechte an den Daten verschaffen kann, also auch nicht gefragt werden braucht.

Die Schwierigkeit ist nur noch, das auch technisch in den Analysetools etc. umzusetzen. Das könnte letzten Endes ein Fall für von Hand eingebaute Ausnahmen werden.

Und die Personen bei OSM mit entsprechenden Eingriffsmöglichkeiten müssen von diesem Vorfall Kenntnis haben.
Ist das hier der Fall?

Gruß,
Mondschein

Wenn die Dinge so liegen, wie sie xxlbiker beschrieben hat (Löschen und später unter eigenem Account neu Hochladen), dann handelt es sich meiner Meinung nach um einen Fall von Vandalismus. Deswegen kann man sich an die http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Data_working_group Data Working Group wenden. Frederik Ramm (Geofabrik) ist ein deutschsprachiges Mitglied und gerne bereit zu helfen.

Da lmaa-du-osm-korinthenkacker zu den Ablehnern gehört kannst du jetzt mit Zustimmung der License Working Group den Spiess umdrehen. Allerdings wäre es vermutlich einfacher dessen Changesets zurück zu rollen. Letzteres hängt allerdings davon ab, wieviel in der Zwischenzeit schon wieder geändert wurde. Wobei alle Änderungen an den Daten von Ablehnern sind eh für die Tonne.

Tool der Wahl wäre JOSM mit LicenseChange- und Reverter-Plugin.
Wenn du jedoch nicht genug Erfahrung hast, solltest du das besser nicht selber machen.

Edbert (EvanE)

Wenn ich von “allgemein bekannt” rede, dann schließt das die Mitglieder der Data working group ein. Schau doch mal ins Sperr-Log des Users, dort findest du dann z.B. das hier. Gebracht hat es nichts, wie man sieht.

Es schadet sicher nichts, das noch mal speziell mit Blick auf den Lizenzwechsel auf die Tagesordnung zu setzen - das ist schließlich eine etwas neue Situation. Ansonsten kann man gegen solche Leute wenig grundsätzliches ausrichten. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass derjenige regelmäßig neue Benutzeraccounts anlegt. Früher hieß er “pfoten_weg_!_”, jetzt anscheinend auch “hassssse_doitsche_stasi_osm_korinthenkacker” (vgl. Thread nebenan) und einige weitere Varianten.

Ja.

Hi all,
danke für die erhellenden Kommentare. Der Hinweis auf den Parallelthread http://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=13309 von Marek ist auch hilfreich, wenn auch nicht besonders beruhigend. Ich werd’ halt zusehen, dass ich “mein” Gebiet wieder zurückerobere. Evtl. gibts noch ein paar Mitstreiter im Münchner Süden?
Gruß
chris
P.S. Kompliment an Edwin für das neue Avatar Image :slight_smile:

@Miche101

Mit der neuen ODbL ist das etwas anders: nur die Datenbank muss unter gleichen Bedingungen weitergegeben werden, die neu entstandenen Werke (Karten) jedoch nicht. Wenn Du damit einen großes persönliches Problem hast, solltest Du weiterhin ablehnen, ansonsten zustimmen.
Du darfst Deine eigenen Daten weiterhin unter jeder anderen Lizenz (z.B. CC-by) bei anderen Kartenprojekten veröffentlichen. Insofern entsteht Dir durch die Zustimmung kein größerer Schaden und die Gemeinschaft freut sich, wenn Deine Beiträge erhalten bleiben!

Der englische Vertragstext ist für deutsche Leser schwierig zu verstehen, enthält jedoch keine unverhältnismäßigen Belastungen. Sollte es zu einem Prozess kommen (was wir alle nicht hoffen), so würde sich das zuständige Gericht in London auf den englischen Text berufen und etwaige Übersetzungsfehler (die bislang noch keiner gefunden hat) außer Acht lassen.

@DieterTD

Falls Du eine Buchveröffentlichung planst, wäre die ODbL für Dich sogar die bessere Lösung, weil Papierkarten (PDF-Karten), gerade auch mit eigenem Zusatzinhalt, unter jede beliebige Lizenz gestellt werden dürfen. Falls Du Dein Verlagsangebot auf moderne Art und Weise auch als Smartphone-Applikation zum Herunterladen anbieten möchtest, dann wäre die ODbL mit strengeren Lizenzauflagen verbunden.

Der Sinn der ODbL besteht darin, die Lizenzbedingungen des Papierzeitalters an das Smartphone-Zeitalter anzupassen. Viele Mitglieder der LWG denken nur noch in Internetkategorien und haben kaum Interesse für altmodische Papierausgaben. Wie sollte die Londoner Zentrale jemals davon erfahren, dass ein solches Buch überhaupt existiert? Dazu müssten sie das Buch kaufen (29 Euro), nach London liefern lassen (+12 Euro Porto), übersetzen lassen (+200 Euro), die Auflagenhöhe ermitteln (vielleicht 200 Exemplare), einen Rechtsanwalt in Deutschland beauftragen (Erstberatungsgebühr 180 Euro), die ODbL ins Deutsche übersetzen (+200 Euro), Klage erheben (+120 Euro), um am Ende festzustellen, dass die Kartennutzung durch das deutsche Bildzitatrecht gedeckt ist und die ODbL zu ungenau formuliert ist. Welches OSMF-Mitglied wäre so verrückt, fast 1000 Euro sinnlos zum Fenster rauszuwerfen, um ein seltenes Buch zu untersuchen.

Leider hat die LWG es bislang versäumt, alle Schwesterprojekte (u.a. UMP in Polen) rechtzeitig zu kontaktieren, was naturgemäß zu persönlichen Verstimmungen führt. Wenn es zum ersten Rechtsstreit kommen sollte, dann wird dieser möglicherweise zwischen den Schwesterprojekten geführt werden. Mit der Zustimmung erteilt man der OSMF die Erlaubnis, zukünftig gegen Schwesterprojekte zu klagen, und mit dem persönlichen Copyright-Verzicht (PD-Erklärung) schränkt man diese Erlaubnis wieder ein. Da wird in absehbarer Zeit noch einiges an Rechtsstreitigkeiten, vor allem in den Vereinigten Staaten, auf uns zu kommen, bis sich eine rechtsverbindliche Interpretation der ODbL herausbildet. Und selbst wenn sich in den USA eine bestimmte Rechtsmeinung herausbilden sollte, so hätte diese keinerlei bindende Wirkung für Deutschland! Einse solche Rechtsunsicherheit ist natürlich unangenehm, aber sie wird höchstwahrscheinlich keinerlei Auswirkung auf Deinen Verlag haben.

Bitte sei großzügig, erlaube die Weiternutzung Deiner (öffentlichen) Daten, die Du geschäftlich und privat ohnehin beliebig nutzen darfst, und warte einfach ab, wie sich die weltweite Rechtslage in Zukunft entwickeln wird!

Gruß FK270673

Er hat entweder eine ungewöhnliche Arbeitstechnik oder man beachte das wenn man einen Weg teilt, also in zwei Stücke dann ist man vom einem Teile der Urheber, des ist genauso schlecht gemacht wie bei unserm GIS in der Arbeit g, da stimmt die Vererbung nicht… der Urheber müsste bei beiden gleich bleiben.

Wieder ein Grund, warum der Wechsel der Lizenz nicht sauber sein kann…

Mich interessiert viel mehr das entstandene Werke also die Karten, auch wenn das hier teilweise verpönt ist, als die Notwendigkeit das man eine Datenbank haben muss um die Daten zu speichern.

Also z.B. ich mach mit einem Render ein Bild aus den Daten macht… dann kann jeder machen was er will damit… des kann ja wohl ned sein…??? dann kann ich ja gleich kostenlos für Google Maps arbeiten oder für Navigon… die Malen des dann von der gerenderten Karte ab…???

MfG
Miche

Nein, du machst ein Bild aus den Daten und wählst dafür eine Lizenz. Als Minimum muss diese Lizenz garantieren, dass auch Weiterverwender OpenStreetMap als Datenquelle und die ODbL als Lizenz der Ursprungsdaten nennen. Im Falle z.B. der Kartenkacheln auf osm.org wird das wohl entweder CC-BY oder CC-BY-SA sein.

Diese Bedenken sind nicht neu: Früher gab es eine “Reverse-Engineering-Klausel” in der ODbL, die das ausdrücklich verbieten sollte. Mittlerweile wird die Situation eher so interpretiert, dass eine abgeleitete Datenbank ohnehin immer dem Datenbank-Share-Alike unterliegt, also auch dann, wenn sie über den Umweg des Reverse-Engineering von Bildern aus der Ursprungsdatenbank abgeleitet wurde. Die Bilder müssen ja, wie gesagt, den Hinweis auf die ODbL enthalten.

Das hat, zumindest für mich, auch Vorteile…

Ich mache Gegenüberstellungen von alten und neuen Karten. Alte Karten sind im Netz gelegentlich als public domain zu finden, weil der Zeichner schon lange tot ist. Häufiger aber unter CC-BY-NC-SA. Die David Rumsey Map Collection und einiges von der Library of Congress gibt es nur so, weil die auf Scans uind für die Retusche ein Urheberrecht in Anspruch nehmen.

Solange ich das Zeug nebeneinanderstelle, z.B. links OSM, rechts die historische Karte, oder verschiedene Layer, ist alles in Ordnung. Aber ein Bild wie das da unten wäre illegal, wenn der historische Teil hier auch “non-commercial” wäre (ist er nicht, in dem Fall ist er PD). Ich darf derzeit ja keine kommerzielle Verwendung für meine modernen Karten ausschliessen und ein Bild kann ich nicht unter zwei widersprüchlichen Lizenzen veröffentlichen.

Mit der neuen Lizenz wäre das kein Problem: Ich rendere mir den OSM Teil selbst (Mapnik vom OSM-Tileserver wird ja vermutlich weiterhin CC-BY-SA bleiben, hab ich irgendwo gelesen), schreibe da “Daten von OSM unter ODBL, Abbildung unter CC-BY-NC-SA” drauf, montier die alte CC-BY-NC-SA-Karte und die neue CC-BY-NC-SA-Karte zusammen und hab beide Lizenzgeber zufriedengestellt.