"Rodeln erlaubt" taggen

Mappt man ein Zusatzschild “Rodeln erlaubt” und wenn ja, wie?

mit fixme=Was bedeutet der Tag "skid=yes"?, den ich von footway zu path geändert habe - und auch gemäß Beschilderung befahren durfte. Auf der anderen Seite gibt es eine ähnliche aber noch kompliziertere Beschilderung :slight_smile:

PS: im Normalfall liegt da an weniger als 10 Tagen (hoch gegriffen) im Jahr Schnee …

es gibt in der Datenbank jeweils genau einmal:
sledge=yes und sledge=no

skid sind wohl Kufen, aber nicht alles was Kufen hat ist Rodeln.

2 Likes

Passt da eventuell schon piste:type=sled?

3 Likes

Leo spuckt für skid einiges aus, was für “Rodeln” passen könnte.

und ob diese Plastikdinger, die heutzutage an Schneetagen und innerstädtischen Wiesenhängen zum Rodeln verwendet werden, Kufen haben, ist auch fraglich.

Finde ich für die seltenen Gelegenheiten, die Rodeln zulassen, eher übertrieben. Höhenlage ist 300 Meter über dem Meeresspiegel. Ich werde es in sledge=yes ändern, dann gibt es das dreimal.

1 Like

Jetzt hab’ ich doch glatt noch 'ne neue kleine Frage für die andere Seite des Weges in Richtung Höhwiesgraben:

Zur Zeit highway=residential. Es gibt kein Wohngebäude an diesem Weg - und auf dieser Seite folgende Beschilderung:

Vorschläge für den Wegtyp, falls residential nicht das Wahre ist, sind gesucht.

Tja, ich würde wohl highway=service wählen. highway=track ginge auch.

Die “Namen” dort dürfen auch aufegräumt werden:

name=…früherer Friedhof Bliesen

name= Minigolf - Anlage mit der Erfahrung DEUTSCHE MEiSTERSCHAFT

2 Likes

hat das Schild denn eine Bedeutung, oder anders gefragt, wäre das Rodeln (=Spielen?) ohne Schild verboten? Rodeln ist m.W. in Deutschland nicht gesondert behandelt, das ist in einer Liga mit Dreiradfahren und Fußballspielen.

Nachtrag:
sled=yes/no ergibt bereits deutlich mehr Einträge, die habe ich jetzt aber nicht gezählt. Vielleicht sollten die beiden sledge korrigiert werden.

1 Like

highway=service wäre meine :1st_place_medal: Wahl.

Btw:
Der Fußweg an der Minigolfanlage ist unvollständig gemappt. Auf Mapillary ist ein VZ 240 zu sehen mit winter_service=no. Mich stört außerdem der (Brüller-) Name für die Minigolfanlage und der Saint-Cyr-en-Val-Platz mit description; hier würde ich stattdessen DE:Tag:landuse=fairground ausprobieren und ergänzen.

Außerdem bieten Osmose und keepright Dir etliches an weiterer Arbeit :building_construction: an…

Grüße :wave: aus Herborn
Andreas

1 Like

Ist auch der Vorschlag von @OSM_RogerWilco. Die Frage wäre: wieweit gilt dieser Wegtyp?

dagegen spricht in meinen Augen, dass der Weg einen Namen hat.

ja, das war meine grundsätzliche Frage. Der Ort dürfte bei Schneefall darauf verweisen können, dass kein Winterdienst erfolgt, damit gerodelt werden kann …

Danke, dann werde ich es in sled=yes ändern, wenn die andere Frage nach dem Wegtyp und wie weit dieser gilt, geklärt ist.

Das hatte ich im Vorbeifahren auch wahrgenommen, allerdings noch nicht korrigiert.

Im ganzen Ort gibt es eine große Anzahl von Namen, die so nicht in name=* gehören bzw. nicht in dieser Form - und so ziemlich alle vom gleichen Mapper sind. Manches werde ich so aufräumen können, aber vermutlich werde ich besser eine Mappingtour durch Bliesen und Oberthal machen. Liegt seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr vor meiner Haustür, aber mit dem Deutschlandticket und dem Fahrrad bin ich schnell dort. Gestern war ich nur auf Durchreise …

@mods-germany, bitte die Beiträge ab meiner ersten Frage zum Rodeln in ein eigenes Thema verschieben - es ist doch keine kleine Frage mehr.

Nein, das Schild hat keine Bedeutung. Rodeln ist dort nach den Regeln der StVO (§24) grundsätzlich erlaubt, da Schlitten nicht als Fahrzeuge gelten. Sie dürfen nicht nur, sondern müssen genau so wie Inlineskates etc. auf Gehewegen benutzt werden. Da der betr. Weg als Geh/Radweg ausgeschildert ist, ist dort auch automatisch rodeln erlaubt. Daher ist ein separates Tagging nicht erforderlich, richtet aber auch keinen Schaden an.

+1 … meine Wahl wäre “track”, da der Weg eigentlich nur Wiesenflächen erschließt. Wenn es die Zufahrt zu dem “DEUTSCHEN MEISTERplatz” wäre, würde ich “service” nehmen, ist aber nicht der Fall.

2 Likes

Gegen highway=track spricht nicht nur der Name, sondern auch dieser Satz im wiki:

Für kleine, auch unbefestigte Zufahrts- oder Verbindungsstraßen innerhalb bebauter Flächen wird stattdessen highway=service oder ggf. highway=residential verwendet.

Gelten sollte das nicht nur bis zum Minigolfplatz, sondern durchaus für die ganze Strecke (Pfad ist mir für den zweiten Teil zuwenig), der kürzlich erst montierte noch einzutragende barrier=bollard regelt den Rest.

Das sehe ich nicht als Grund, der gegen track spricht. Es gibt viele Wald- und Feldwege, die einen Namen haben.

Da die Beschilderung in sich aber widersprüchlich ist, der Zustand der Schilder aber deutlich darauf hinweist, dass VZ240 deutlich später ergänzt wurde (lt. Mapillary war es 2019 noch nicht angebracht) würde ich das VZ250 ignorieren und die Gemeinde auf den Widerspruch hinweisen.
Trotz der Breite wäre auch hw=path denkbar, mit track kann ich aber auch sehr gut leben.

Von der Gegenseite ist aber 2022 nach wie vor kein VZ 240, auch kein 239, aber ZZ Radfahrer frei.

zustimm! Der Minigolfplatz wird vom Kirmesplatz aus erschlossen.

Abgesehen von den wenigen ersten Metern ist dieser Weg aus meiner Sicht überwiegend außerhalb bebauter Flächen.

1 Like

Für Bebauung spricht auch der Bürgersteig, der sich bis zum Golfplatz zieht. Zudem ist auf dem aktuellen Saarland-Luftbild in der Burgstraße der Lückenschluss in der Bebauung am nicht eingetragenen Wohnhaus mMn gegeben. Durch die Baustellenzufahrt auf dem Luftbild und die Mapillary-Bilder von diesem Jahr scheint offensichtlich, das die ehemaligen Tennisplätze nicht für eine Grünfläche vorgesehen, sondern als Bauland reserviert sind, als Wohngebiet sind sie ja schon erfasst.

Ein Zufahrtsweg, der mal eben eine Wiese tangiert, rechtfertigt nicht, den ganzen Weg als track zu erfassen. Das findet sich hier in jedem kleinen Dorf, wo Besitzer ihr (mögliches Bau-) Land für die Kinder aufheben wollen.

Ein Feldweg, der zusätzlich an einer Seite einen Gehweg hat, rechtfertigt aber auch nicht, den ganzen Weg als “service” zu erfassen. Ein Weg, der von keinen Fahrzeugen außer landwirtschaftlichen (und Fahrrädern) befahren werden darf, ist m.E. nicht als highway=service qualifiziert, auch wenn er ursprünglich vielleicht mal als Anliegerstraße gedacht war.

Davon mal abgesehen, ist es m.E. nicht von überragender Bedeutung, ob dieses Sträßchen nun als “track” oder “service” gataggt wird.

Für mich bleibt der von Norden her kommende Teil des Höhwiesenweges (der übrigens kein Namensschild hat) ein “track”, den von Süden her kommenden Teil würde ich als “path” mappen und als solcher ist er m.E. auch angelegt worden.

2 Likes

Ich sehe auf beiden Bildern (oben) Straßenschilder. Das der Weg (vermutlich insgesamt) ursprünglich eine Zufahrt zur Tennisanlage war (und wohl auch wieder für neue Häuser wird) siehst Du mit “Esri Weltbilder (Klarheit) Beta”.

Ich verstehe Deinen Gedankengang, doch @Mammi71 hat (wie so oft :wink:) recht: One feature, Six mappers and still More ways to map it

Wir sind halt bei OSM…
:upside_down_face:

1 Like

Korrekt, das habe ich übersehen, hatte meine Brille nicht auf … :face_with_monocle:

1 Like

Ich möchte in Erinnerung rufen: wir mappen nicht, was war oder was vielleicht mal wieder sein wird, sondern was ist. Und aktuell ist das ein gemeinsamer Geh- und Radweg, auf einer Seite mit Poller abgesperrt und von der anderen Seite ausnahmsweise lufV frei.

1 Like

Was war, hilft zu verstehen, wie etwas gemappt ist bzw. war.

Ich versuche zusammenzufassen:
Von Norden sieht der Höhwiesweg wie eine Straße aus.
Von Süden für ca. 10 Meter nicht wie eine Straße, sondern nur ein Rad-/Fußweg: Bordsteinhöhe unverändert, Verbundsteinpflasterung wie der Bürgersteig.

Laut Wiki wäre das von Norden her highway=track

Für service fehlt durch den Wegfall der Tennisanlagen das Ziel, für residential die Bebauung.

Aktuelle Idee:
Den vorhandenen Poller etwas verschieben, so dass er zur aktuellen Position passt. Nur das mit Verbundsteinen gepflasterte Stück als path mappen, den Rest als track, das passt auch dazu, dass einige Flächen als Pferdekoppeln genutzt werden (zumindest zeitweise).

Was haltet ihr davon?