tracktype

Meine bescheidene Sicht als Straßenplaner dazu wäre folgende:

Ein Weg ist dann befestigt, wenn die Oberfläche mit künstlich erzeugten Baustoffen verbessert wurde. Dabei gibt es gebundene Oberflächenbefestigungen (tracktype=grade1, z. B. Asphalt- und Betondecken sowie Pflaster und Platten) und ungebundene Oberflächenbefestigungen (tracktype=grade2, z. B. Kies- und Schotterdecken).

Ein Weg, auf den keine der v. g. Baustoffe aufgebracht wurden, ist folglich unbefestigt und je nach Art in die tracktype=grade3…5 einzustufen.

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Ein Weg wird i. d. R. mit künstlich erzeugten Baustoffen ausgebessert. Damit wird er zum befestigten Weg. Siehe oben.

Der Begriff Unterbau hat hier m. M. n. gar nichts verloren. Der Unterbau ist der Teil der Straße bzw. des Weges, welcher sich unterhalb der eigentlich Befestigung befindet und auf den Untergrund aufgebracht wurde. Darunter zählen z. B. Dammschüttungen u. dgl. . Die eigentliche Befestigung besteht aus unterschiedlichen Trag- und Deckschichten und heißt Oberbau. Ob ein Oberbau vorhanden ist oder nicht kann man anhand der sichtbaren Oberfläche nur mutmaßen. Insofern spielt das Vorhandensein für die Einteilung in die tracktype eigentlich keine Rolle.

Die Einteilung in tracktype=grade1…5 sind m. M. n. zwei zu viel. Es gibt ja nur
grade1 = befestigt und gebundene Oberfläche
grade2 = befestigt und ungebundene Oberfläche
grade3 = unbefestigt, dabei ist es egal ob es ein Erd-, ein Sand- oder ein Wiesenweg ist.

Alle anderen Einteilungen kann (und sollte) man mit surface, smoothness u. dgl. beschreiben. Natürlich sind auch diese Eigenschaften abhängig vom Betrachter und der Wetterlage. Aber das sind tracktype=grade3…5 auch.