Bayern: Ab 01.01.2023 sind viele Geobasisdaten der Vermessungsverwaltung (kosten)frei verfügbar

Sorry, aber da bin ich anderer Meinung. Für mich macht OSM aus, dass von Freiwilligen eine geniale, umfassende Datenbank entsteht, die qualitativ hochwertig ist und so viele Dimensionen enthält, wie es kein anderes Produkt bieten kann, dazu noch von jedem zu verwenden ist, egal ob kommerziell oder privat.

Für die Qualität ist entscheidend, wie du die Daten sammelst. Denn du nicht gerade Profiausrüstung hast, kannst du GPS in manchen Gebieten vergessen, mit Abweichungen >> 10 m. Deshalb finde ich es ja so gut, auf andere Daten (wie ein genaues DEM) nehmen zu können und ohne großen Aufwand eine sehr gute Qualität erzielen zu können. Ob ich die Daten “draußen” sammle oder “drinnen”, sollte hier nicht ausschlaggebend sein, Arbeit ist es auf jeden Fall.

Wenn ich deinen “Vorschlag” mal auf die Spitze nehme, müssten bei den Editoren sämtliche Hintergründe (Satellitenbilder) entfernt werden, es wären ja nur selbst im Gelände aufgenommene Daten erlaubt. Viel Spaß beim Erstellen z.B. von Häuserumrissen oder andere, auf Privat- oder Firmengelände liegenden Objekten.

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Mein Kernaussage war: Lasst uns nur zulässige Quellen verwenden, bei denen wir uns sicher sind, dass wir sie benutzen dürfen.

Prinzipiell ja.
Grad in Bayern ist das aber ein sehr arbeitsaufwändiges Dilemma, wenn da motivierte Neulinge wie aktuell mit den ja (scheinbar) freigegebenen Daten fröhlich ein Dorf nach dem Anderen bearbeiten und dann muss (?) die DWG kommen und alles entfernen, damit es keinen Ärger gibt.

Dieser Schrieb von 2023 sollte entweder entfernt oder endlich klar gestellt werden. Aktuell ist die Situation extrem unbefriedigend.

Alternativ kannst du ja versuchen in jedem Kaff in Bayern jemand mit StreetComplete auf Adresssuche zu schicken

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Alternativ kannst du ja versuchen in jedem Kaff in Bayern jemand mit StreetComplete auf Adresssuche zu schicken

das machen wir ja seit 20 Jahren, Bayern ist da auch keine große Ausnahme

Ich glaube nicht, dass er das Thema absichtlich ignoriert hat, vermutlich hat er nur die Benachrichtigungen vom Forum deaktiviert und die Verunsicherung hier nicht mitbekommen. Jedenfalls ist er auf OSM noch sehr aktiv, daher habe ich ihm da mal eine kurze Nachricht geschrieben, dass er sich mal melden soll.

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Leider hat @DD1GJ bisher nicht reagiert.
Hat jemand Vorschläge, wie wir hier endlich Klarheit schaffen können?

Da gebe ich Dir komplett recht. @geow sollte den Titel ändern und die Suggestion, die Daten seien für OSM nutzbar klar besser formulieren. “Geobasisdaten in Bayern kostenfrei verfügbar, aber trotzdem nicht für OSM direkt nutzbar.”

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Ich hatte vor Kurzem privat (Freund von Freunden) eine längere Diskussion mit einem Mitarbeiter des “Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung” (St.-Martin-Straße, München) und habe versucht ihm den Hintergrund von “Konflikt: CC-BY-SA 4.0/Open Data und dennoch nicht für OSM geeignet” zu erläutern. Unter den Mitarbeitern scheint die Stimmung wohl “pro-OSM” zu sein. Er wollte da mal nachhaken. Ich werde mal nachhaken.

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D.h. ich muss den Kontakt via “Freunden” erst noch herstellen. Ich bleib’ dran.

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Leider keine guten Nachrichten: von Seiten seiner Vorgesetzten besteht “kein weiteres Interesse”.

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Kann dann evtl. mal jemand, der sich besser mit den rechtlichen Aspekten auskennt, über den Abschnitt im Wiki schauen?
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Contributors#Germany
Muss dieser nun angepasst werden?

soweit ich die OSMF bisher verstanden habe, reicht das bisherige Schreiben der Bayerischen Vermessungsverwaltung zur den CC-BY Lizenzen https://wiki.openstreetmap.org/w/images/b/bc/20230526_Nutzung_der_OpenData-Produkte_der_Bayer._Vermessungsverwaltung.pdf sowieso nicht aus, weil kein Bezug genommen wird auf eine etwaige Erlaubnis zur technischen Verschlüsselung bei Paralleldistribution unverschlüsselt. Das wurde bisher immer als ein Kompatibilitätshemmnis dargestellt: Licence/Waiver and Permission Templates - OpenStreetMap Foundation