…Ausrichtung, Maßstab und Gelände-Ansatzpunkte eines Modells zu definieren sollte doch machbar sein?..
- natürlich ja, ich bin kein Gegner dieser Lösung, weise aber auf praktische Probleme: Auch wenn´s theoretisch einfach ist, praktisch erweißt sich das als eine Fehlerquelle-ich spreche aus der praktischen Erfahrung.
Dazu kommt, dass in der 3D Modellierung das subjektive Empfinden des Modellierers extrem größer ist, als dies OSM gewöhnt ist. Die Stärke von OSM ist einheitliche Spezifikation und herangehensweise wodurch die Karten gut aussehen.
Ich habe einige Jahre Erfahrung mit diesem Themen, zusammen mit einer Gruppe der Mitarbeiter und ich weiß aus der Vorgeschichte dass solcher Vorschlag: frei importieren was es so gibt, schnell verworfen wurde.
Das Google solche Modelle sammelt: Wunderbar, dann sollen sie´s machen. Ich halte es für Flickwerk.
Bei der enormen Kraft und Anzahl angagierter OSM User, halte ich für sinnvoller eine Lösung aus einem Guß anzustreben, indem man zuerst in der Wiki spezifiziert, wie man solche Modelle (auch die komplizierteren) herstellt und wie man einzelne Bauteile behandelt - und anschließend loslegt.
Mein Team hat einige Tausend 3D Modelle gebaut: Sie waren ein Muster für Google, für Navteq, für Teleatlas und einige andere Firmen. Die Spezifikation darf ich der Community verschenken. Google hat eine solche Spez. immer noch nicht, daher sind deren Modelle total unterschiedlich.
Auch wenn für einen 3D Laien das Thema weniger relevant erscheint: Es ist schon wichtig zu wissen, wie man ein 3D Modell generalisiert! Wir hatten Modelle wo jemand kleine Turmdetails mit extrem vielen Polygonen gebaut hat, dafür aber Strebepfeiler vergessen. Ergebnis: Ein großes Modell, extrem schwer zu rendern und trotzdem schlecht.
Wir arbeiten mit Hochdruck an einem solchen Werkzeug für 3D Modellierung und Du bist herzlich eingeladen mitzumachen. Nächstes Arbeitstreffen ist Montag und Dienstag in Garching.
Nur hinweisen dass Etwas schwierig ist, bringt uns nicht weiter.