Sehe jetzt auf Anhieb nicht, wo der Unsinn genau liegt. Alte, stillgelegte Anlagen die noch im Luftbild erkennbar sind, sind als removed eingetragen. Neue Anlagen (z.T. noch nicht im Luftbild) sind neu eingetragen. Exakt am selben Ort werden normal ja keine WKA gebaut sondern meistens paar Meter entfernt.
Sehe nicht, dass in den changesets Positionen verändert wurden. In 2. wurden keine Positionen geändert nur 3 neue hinzugefügt, und ich habe bei 3. nur die ref nummern ergänzt. Also sieht doch alles ok aus?
Ich vermute hier bei einigen Anlagen einen heftigen Offset zum Luftbild… Meiner Beobachtung nach wurde nur an selber Stelle repowerd, also es dürfte keinen Offset (=geometrischen Lageversatz) geben… Das hat auch einen rein praktischen Grund (!) Sieh dir die neuen Lagen in Bezug auf Flurstücksgeometrien an (!): Derzeit: BRANDENBURGVIEWER
→ repowering an selber Stellen = selbes Flurstück:nichts dergleichen… Rechte bestehen, Flurstückseigentümer hatte bereits zugestimmt, bekommt vielleicht mehr Geld…
Das Problem scheint zu sein, daß irgendwer blind abgepinselt hat…
Brandenburg ist mittlerweile nach 2 Jahre komplett neu beflogen, in dem Bereich war die letzte Befliegung am 13.5.2024, es ist aber nicht mehr lange hin bis zur neuen Befliegung… Ich prophezeihe jetzt schon, daß die neuen WKA-Lagen gleich der alten sind… In der derzeitigen Situation ist Bing = Esri = landeseigene Luftbilder..
Bei den Anlagen, bei denen schon das Fundament im Bau zu sehen ist, ist das jedenfalls nicht der Fall, man sieht eindeutig den Rückbau und ~10-15m daneben den Neubau Node: 11944466259 | OpenStreetMap
Ich persönlich trage neue Anlagen normal nur ein, wenn entweder der Bau im Luftbild bereits zu sehen ist, oder wenn andere Quellen wie Presse darauf hindeuten. Dann verwende ich die Koordinaten nach Marktstammdatenregister (sollten die grundsätzlich plausibel erscheinen) und merke das als note an. Daher stammt vmtl(?) auch die Koordinate bei denen, die noch in keinem Luftbild sind.
Jedenfalls sehe ich nicht, was es da zu einigen gibt, wenn alle Anlagen soweit aktuell möglich korrekt erfasst sind. Wenn ein Luftbild vorliegt kann man die Position natürlich präzisieren sollte das nötig sein.
Was ich vorhin erst gesehen habe: Wenn ref:mastr hinterlegt ist, gelangt man per Klick darauf direkt zu der Anlage im Marktstammdatenregister. Wann das eingeführt wurde bzw. wie ist mir nicht klar, aber doch sehr praktisch. Da steht sogar das Flurstück drin
Edit: Hier die Flurstücke zu den Anlagen in der betreffenden Gemarkung. Das zumindest widerspricht auch der Annahme, dass es immer im gleichen Flurstück stattfindet.
drei Stück, im Norden des Areals, dort ohne Altanlagen!
Ich glaube das erst, wenn ich das im Luftbild konkret sehen kann! Bis dahin bleibe ich bei meiner Meinung…Ich bin schon so oft auf falsche geografische Offset’s gestoßen…
Ich verstehe die Aufregung um diese neuen Anlagen überhaupt nicht. Selbst wenn der Standort auf den Luftbildern noch nicht zu erkennen sein sollte und der Mapper nach Erhebung vor Ort den neuen Standort um ein paar Meter versetzt eingetragen haben sollte … wo ist das Problem?
Ich habe HIER auch neue Anlagen bearbeitet und nach den Koordinaten aus MaStR ausgerichtet, da kann man auf den Luftbildern bisher nur die geschobene Arbeitsfläche erkennen. Sollte das nicht perfekt passen, ist das mit einem Klick korrigiert, sobald aktuellere Luftbilder vorliegen.
Und im vorliegenden Fall sind die Standorte ja zumindest teilweise bereits klar erkennbar. Mal wieder viel Wind um absolut nichts.
+1, ich mache es ähnlich (siehe oben), nur dass ich ein fixme statt einer note verwende.
Ja, das ist noch ziemlich neu, ich kannte das bisher nur von den PV-Anlagen in der OpenPowerMap. Gut, dass wir uns auf diesen Schlüssel geeinigt haben anstatt der sperrigen EEG-Nummer.
@streckenkundler moin. Meine Erfahrung mit der Erfassung der WKA durch die von dir angesprochenen Mappenden ist durchweg so, dass sie gute Arbeit auch aus der Ferne machen und auch sehr zeitnah mögliche Abweichungen anhand aktualisierter Bilder korrigieren weshalb ich auch keinen Grund zur Veranlassung sehe
Selbst wenn hier mal ein ganzer Windpark zwischen zwei Überfliegungen um 10m in die falsche Richtung liegt wird es keinerlei Auswirkungen auf irgendwas haben.
Sag, dass du keine Ahnung hast, ohne zu sagen, dass du keine Ahnung hast.
Natürlich muss die neue Anlage neben der alten stehen, da man das alte Fundament nicht einfach so für die neue wiederverwenden kann. Das ist ja für Größe und Gewicht der ursprünglichen Anlage ausgelget. Wenn die neue Anlage an der exakt selben Stelle stehen soll müsste man entweder das alte Fundament ausbuddeln und ein neues passendes gießen. Alternativ könnte man noch versuchen eine baugleiche oder kleinere Anlage auf das alte Fundament zu setzen, aber das ist ja gerade nicht der Sinn beim Repowering.
Leute, seid doch mal bei dem Thema eherlich, jeder mit sich selbst. Es wurden WKA’s erfasst, deren Lage nicht zum aktuellen Luftbild passt… OSM ist doch sonst so pingelig…
Ich kann nicht sagen, was genau die Quelle der Lage der anderen neuen Anlagen ist. Ist es das Marktstammdatenregister Bundesnetzagentur?
Gab es eine Verifizierung des/ der Erfasser vor Ort (GPS)?
Stimmen stets die Lagekoordinaten der Quelle, wenn es noch keine Luftbildsichtbarkeit und keine Überprüfung vor Ort gibt?
Oder ist blind der Quelle vertraut worden?
Ich stehe zu meinem Wort… Bis dahin haben wir hier eben die unschöne Situation, daß Erfasstes vom Luftbild abweicht…
…und nein, es jetzt nicht meine Aufgabe, plötzlich ja hinzufahren, um nochmal zu prüfen… Ich spreche hier nur die Situation an und das mir der derzeitige Zustand überhaupt nicht gefällt. Jedenfalls wird dieses Jahr im Frühjahr dieser Bereich neu beflogen… Aus Erfahrung heraus könnten Juli/ August/ Septemer die ersten vorerarbeiteten SDOP’s erscheinen…
Im Änderungssatz ist source=survey angegeben. Daher gehe ich zunächst davon aus, dass diese Angabe stimmt und der Mapper tatsächlich vor Ort war, um die neuen Windräder zu erfassen. Wir werden sehen, welche Erkenntnisse die Antwort bringt.
Der Erfasser hat bereits folgende Angaben gemacht:
source=survey, Bundesnetzagentur
survey:date=2025-07-08
note=4, under construction, foundation ready
Die Koordinaten stammen aus dem MaStR. Für WEAs sind diese Koordinaten im allgemeinen so zuverlässig, dass sie m.E. durchaus für die Ersterfassung verwendet werden können.
Zur Sicherheit könnte man noch ein fixme=Bitte Standort bei Vorliegen neuer Lufbilder verifizieren dranhängen. Dann sollte aber auch den pingeligsten Anforderungen Genüge getan sein.
Ein source=survey alleine ist für mich mittlerweile ein Argument, was man nachfragen muß… Anderenfalls kann man sonstwelche Quelle nutzen und stattdessen source=survey angeben, Disskussionen werden vergessen…
Iwie hast du unter dem changeset kommentiert, bei dem doch nur Anlagen stillgelegt wurden, oder?
Jedenfalls: Schau mal oben in den Tabellen-Auszug aus dem Marktstammdatenregister, das passt exakt. Bei einigen changeset wurde auch BNA als Quelle angegeben. Das dort und ggf. als Notiz am Objekt anzugeben, da bin ich voll dabei.
Wenn survey angegeben ist, gehe ich davon aus, dass dem so ist.
…an sowas hätte ich gedacht… Es ist auch nicht von Schaden, nicht gleich alles sofort übers Knie zu brechen… In Kombination dessen: ein kleinwenig mehr Abwarten, bis einschlägig erste, nutzbare Sat-/Luftbild-Quellen was zeigen, hätte auch gut getan… ESRI/BING zeigen manche Dinge eher (wobei bei SAT-Bildern auch gerne mit bösem Lage-Offset)
Sehe ich nicht so. Wenn ich etwas vor Ort beobachte kann ich es möglichst genau erfassen. Ist in vielen Gegenden der Welt usus, da die wenigsten den Luxus häufig aktualisierter DOP haben. Also Peilen, Abschreiten, … eintragen.
Und früher™ sind die Gründer*innen von OSM nur mit dem graupigen GPS durch die Gegend gezogen und haben auf weißer Fläche gemappt.
Es ist absolut in Ordnung Dinge schnell mit mittlerer Genauigkeit zu erfassen, speziell wenn am Objekt darauf hingewiesen wird. Gerade fixme tags triggern ja viele QS-Werkzeuge, so dass es nicht lange in Vergessenheit geraten kann.
Daher auch an Dich der Aufruf die Arbeit von Leuten, die bisher recht zuverlässig war und ist, mit einer Prise Entspannung zu beobachten.