- Ruhig und freundlich bleiben: Die Polizei ist da, weil sie gerufen wurde, nicht weil sie Mapper nicht mag.
- Versuchen die Sachlage aufzuklären. Wenn es die Umstände erlauben muss euch die Polizei anhören, bevor sie irgendwelche Maßnahmen trifft. Wie hier geschrieben wurde sind da Flyer, Kartenausdrucke etc. zum Nachweis eures Anliegens hilfreich.
- Personalausweis dabei haben. Sonst erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ihr länger festgehalten werdet beträchtlich – bis eure Idendität geklärt werden kann. Wenn ihr euch nicht ausweisen könnt, so kann es auch noch passieren, dass ihr durchsucht werdet.
- Solltet ihr euch ungerecht behandelt fühlen – trotzdem ruhig bleiben. Ihr könnt für eine mündlich getroffene Maßnahme eine schriftliche Begründung verlangen. Wenn ihr euch das nicht direkt traut, auf der Polizeiwache anrufen/vorbei gehen/E-Mail/Brief schreiben und dies verlangen. Euer verlangen ggf. schriftlich auf der Wache dokumentieren lassen. Um einen Verwaltungsakt schriftlich bestätigt zu bekommen muss auf eurer Seite a) ein berechtigte Interesse vorliegen. Es reicht, wenn ihr vor habt, auch künftig weiter Fotomapping etc. zu betreiben. Außerdem muss b) die schriftliche Begründung unverzüglich verlangt werden, also nicht zu lange überlegen.
Eine schriftliche Begründung bringt euch den Vorteil, dass ihr schwarz auf weiß bekommt, welchen Sachverhalt die Polizei zugrunde gelegt hat und warum sie welche Maßnahmen getroffen hat. Ihr könnt so aus euren Fehlern lernen und die Polizisten müssen sich nochmal mit ihrem Handeln auseinandersetzen. Ggf. erzählen sie dann auch davon ihren Kollegen in der nächsten Kaffeepause, so dass die dann auch wissen, dass da draußen verrückte herum laufen und Hausnummern fotografieren
Das macht es beim nächsten mal sicher einfacher.
Ich hoffe ich konnte ein paar nützliche Tipps geben.
Gruß, Falk