Nennt sich Waldkapelle und besteht aus den rohen Sitzbänken, einem Steinaltar und einem Holzkreuz. Ein building=chapel ist es definitiv nicht. Auch auf der Wikiseite von place_of_worship=chapel steht nichts von so einer rudimentären Einrichtung.
Es ist auch keine formelle Kapelle, sondern eher etwas für eine besinnliche Rast und gelegentliche Treffen der örtlichen Gemeindemitglieder. Kann man das als
Es ist ein ziemlich nachlässig aus Steinen grob angelegtes kleines Labyrinth. Gehört das zusammen, also gibt es zwischen Labyrinth und Kapelle irgendeine Verbindung, die mir nicht geläufig ist? Die Steine liegen lose auf dem Boden, man muss aufpassen, dass man mit den Füßen nicht dranstößt, dann kollern sie weg. Mappen oder nicht?
Das Steine-Labyrinth erinnert mich an die vielen temporären Installationen aller Art, die häufig von Wald-Kindergartengruppen oder auf Klassenausflügen von I-Dötze anfertigt werden. Du erinnerst Dich bestimmt? Das hatten wir hier im Forum schon öfter angesprochen.
Das überlebt eher selten eine Saison und ist schnell wieder weg. Ergo, - nicht mappen.
Sie hat wohl auch einen Namen. “Die Waldkapelle am Kielforst in Herleshausen ist im Ehrenamt völlig im Einklang mit der Natur errichtet worden. Ihr Name „Johannes der Täufer“ ist vom Flurstück, der „Johannes-Hecke“, abgeleitet.”
Es gibt verschiedene Namensversionen, aber nichts offizielles, ich habe auch nirgendwo einen Wegweiser dorthin gesehen. Ursprünglich hieß sie “Waldkapelle”, ganz schlicht und ergreifend,
dann kam wohl ein Frömmler auf die Idee mit dem Johannes, der dort vielerorts vertreten ist, so eine Art Regionalheiliger. Daraus entstand dann “Johannes der Täufer” bzw. “Johanneskapelle”. Ich werde beim nächsten Besuch im Ort noch mal nachfragen, welcher Name der gebräuchlichste ist.
Interessant, wieder was dazu gelernt. Ich werde das Minilabyrinth aber trotzdem nicht separat mappen, sondern einfach als Bestandteil der Waldkapelle betrachten.
Das Labyrinth von Chartres mit dem vermutlich von Kinderhänden bunt zusammengeklaubten und mit kindlichen Augenmaß fein hin gewürfelten Haufen von Steinbrocken und -bröckchen wie von @Map_HeRo abgelichtet in einem Atemzug zu nennen, erfordert Mut und läßt mich vor andachtsvoller Ehrfurcht erschaudern .
Bei uns gibt es auch so ein Steinlabyrinth, allerdings sind die Steine fest und nicht lose.
Gemappt ist es als artwork, da es ja kein “richtiges” Labyrinth ist.
könnte man auch erstmal als node mappen (sage ich jetzt mal zur Sicherheit). Was die Dauerhaftigkeit betrifft hängt das stark davon ab wie viel Wartung dem zukommt.
… warte ich erstmal ab und lasse es solange ungemappt. Auf dem Foto sieht man rechts oberhalb des “Labyrinths” noch einen Stapel armdicker gerader Aststücke liegen, die sind sicher für weitere kreative Aktivitäten vorgesehen. Das schau ich mir bei Gelegenheit dann mal wieder an.
OT: Den Kielforst bei Herleshausen kann ich übrigens allen passionierten Wanderern nur empfehlen, der Kammweg ist ein echtes Wanderhighlight und die Aussicht in das Werratal sensationell (von den vielen historischen Grenzsteinen am Wegrand mal ganz abgesehen ).