Auf dem Gelände der Messe Köln sind Fluchtwegausgänge aus den Kellergeschossen der Hallen 6-9 als Building getagged und StreetComplete fragt nach der Dachform. Das passt natürlich nicht und ich möchte das gerne korrigieren. Aber wie? Selbst ein building_part scheint mir nicht richtig, zumal dann ja auch nach einer Dachform gefragt werden würde, oder? Die Ausgänge kommen in den Ladehöfen nahe der Hallen aus der dem Untergrund und sind mit Sicherheit mit den Katakomben der Hallen verbunden. Was wo hinführt weiß ich leider nicht, und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht dort unten unterwegs sein. Die Wege auf Ground-Level und oberhalb sind schon schwierig genug. Da passt so vieles nicht und ein vernünftiges Routing für KFZ und Fußgänger ist nicht möglich. Allein die vielen Treppen indoor sind eine Herausforderung. Ich bin mal vorsichtig mit meiner Schätzung und sehe dort 5000(!) Treppenstufen. Eher mehr. Für disabled person ein Graus. Es fehlen Angaben zu Personen- und Lastenaufzügen, Halleneingängen und Rolltreppen die die verschieden Ebenen verbinden u.s.w. Den ganzen Driss zu kartieren ist eine Lebensaufgabe, daher zurück zu meiner Anfangsfrage: Hat jemand eine Idee wie ich die Notausgänge eintrage?
Meine Meinung dazu: building=yes ist falsch, bestenfalls ist es ein building:part inklusive Verbindung zur Halle, einfacher wäre highway=steps, was ohnehin dazu gehört.
Vielleicht das Geländer als Linie, und die Treppe auch als Linie darin? Dann am unteren Endpunkt der Treppe ein exit=emercency und garkein Building?
Hier Node: 14074625790 | OpenStreetMap gibts einen Notausgang aus der U-Bahn (verzeihe…Stadtbahn-die-sich-U-Bahn-nennt ;-) ), auf dem Mapillary-Bild sehe ich aber nicht, wie es da aussieht. Ein Ausgangsgebäude scheint da aber auch nicht zu stehen.
Mammi71
(One feature, Six mappers and still More ways to map it)
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Ich würde wie @gormo das Geländer und die Treppe mappen.
Ob das wirklich (nur) ein Notausgang ist, kann ich anhand des Bildes nicht beurteilen.
Danke für eure Tipps und Hinweise. Das hilft mir weiter.
Ich werde den building-tag löschen, die Treppe einzeichnen, das Geländer drumherum und den Notausgang mit exit=emergency taggen. (@Mammi71 Es sind definitiv Notausgänge die nur von innen über einen Taster, der das Magnetschloß unterbricht, geöffnet werden können.)
ID wird mit Sicherheit meckern, das ich einen highway=steps anlege ohne eine Verbindung zu anderen Wegen. Sollte ich auch noch einen Pfad zum nächsten highway erstellen oder ignoriere ich das? Ich bin mir auch nicht sicher ob ich ein Stück des Tunnels zeichnen soll um darzustellen das der Weg im Untergrund verläuft. Was denkt ihr?
Ein Stück Fußweg zwecks Verbindung ist sicherlich nicht verkehrt. Ein Stück vom Tunnel würde ich nicht mappen. Doch den Eingang (exit=emergency) würde ich mit layer=-1 taggen. Das ist ohnehin erforderlich, um ihn unter das Geländer zu schieben.
Noch ein Punkt, über den ich gerade das erste Mal nachdenke: Ein entrance (oder exit) soll eigentlich auf Weg legen, der ein Gebäude darstellt. Das wäre hier nicht der Fall. Also wäre vielleicht DE:Tag:man_made=cellar_entrance - OpenStreetMap Wiki anwendbar?
Würde ich nicht machen. Es ist ja kein Kellereingang sondern ein Notausgang. Ich sehe auch kein Problem darin, dass der exit-node nicht auf einer Gebäudelinie liegt, da es sich ja um einen unterirdischen Ausgang handelt. Bei einer Tiefgarage endet ja die Zufahrt ja auch mit einem Node mit “amenity=parking_entrance” der bei einem Parkhaus auf die Außenlinie gesetzt wird, bei einer Tiefgarage aber eben nicht auf die Außenlinie eines Gebäudes (weil wir unterirdische Gebäudeteile ja in der Regel nicht in OSM einzeichnen)
Ob ich die Treppe mit einem “virtuellen” Pfad mit dem restlichen Wegenetz verbinde, würde ich von der Situation abhängig machen. Wenn der Notausgang mitten auf einer großen Wiese herauskommt, würde ich eher die ID-Fehlermeldung ignorieren. Wenn die Nottreppe aber wie auf dem Foto von Vinzenz_Mai direkt neben einem Fußweg oder einer Zufahrt herauskommt, würde ich eine Verbindung einzeichnen.
Ein Stück des Tunnels würde ich eher nicht einzeichnen, es sei denn, man weiß genau, wo der Tunnel entlang läuft und will auf diese Weise einen direkten Bezug zu dem Gebäude herstellen, von wo aus der Tunnel kommt.
Das Foto, das Vinzent_Mai gepostet hat, ist von mir und zeigt die Situation des Notausgang an der Stelle, die ich als Beispiel eingezeichnet habe. Der Tunnel verläuft ca. 5-6m parallel zur Halle und biegt dann nach rechts in Richtung Hallenuntergeschoss/Keller ab. Damit ist ein Bezug zur Halle gegeben. Ob das bei den anderen Notaugängen genau gleich ist habe ich nicht kontrolliert. Da die Hallen 6-9 baugleich und zur selben Zeit enstanden sind, gehe ich davon aus das auch die anderen Notausgänge einen Bezug zur jeweiligen Halle haben.
Die Notausgangtür ist nicht unter dem Geländer sondern ca. 2m in den Tunnel zurück gesetzt und bereits mit level=-1 getagged.
Was mich wundert ist, das ihr schreibt, das wir keine unterirdischen Gebäudeteile taggen. Wir taggen U-Bahn-Stationen, den Rheinufertunnel, Düker, Pipelines und vieles mehr. Hier nicht?
Einen Pfad vom Notausgang zum nächsten highway zu zeichnen wiederstrebt mir. Das müllt meiner Meinung nach die Karte voll und ist im Gefahrfall irrelevant. Hauptsache raus aus dem Keller und dann weitersehen. Ich kann mir nicht vorstellen mich dabei von einem Navigationsgerät leiten zu lassen. Meinungen?
Du hast recht, es ist nur eine Vermutung von mir. Auch wenn es auf der Hand liegt, kann ich sie nicht zu 100% bestätigen. Ich lasse den Tunnel daher weg und tagge nur das, was man auf den ersten Blick sehen kann.
Von Geschäfts- und Wohnhäusern taggen wir meines Wissens in der Regel keine unterirdischen Gebäudeteile, die außerhalb des oberirdisch sichtbaren Gebäudeumrisses liegen. Von Tiefgaragen taggen wir meines Wissens auch nicht die Umrisse sondern nur die Einfahrten und Ausfahrten.
teilweise wird es gemacht, aber der Nutzen ist oft nicht groß und es ist meist schwierig, d.h. man könnte schon aber aus guten Gründen gibt es nicht allzu viele