Das stammt von Oktober, also noch prä-bing. Wenn man von Yahoo abzeichnet, wird es halt nicht besser. Jetzt mit den höher auflösenden Bildern würde der Autor wahrscheinlich selber einen Kasten ziehen… Ihm rückwirkend einen Vorwurf zu machen, finde ich albern. Hätte man immer nur perfekt genaue Daten einzeichnen dürfen, dann wäre die OSM heute leer. Besonders Gebäude sind fast immer falsch, nur fällt es meistens nicht so auf, wenn sie wunderschön rechteckig sind. Gerade dann sind sie aber meistens zu groß, nicht lage- und nicht richtungsgenau. Außerdem sind reale Gebäude selten rechteckig.

Ich finde sowieso, dass zu viel Energie darauf verwendet wird, Gebäude einzuzeichnen. Erst sollten die Straßen und Landuses stimmen, bevor man sich um die Details kümmert. Die Häuser braucht man erst dann, wenn man Hausnummern, Geschäfte usw. einzeichnet.

Gerade beim Abzeichnen von Gebäuden spielt die Ortkenntnis eigentlich keine Rolle, da kommt es nur auf die Qualität des Luftbildes an. Mit Ortskenntnis wüsste man zum Beispiel nichts von den Innenhöfen.

Aus leidvoller Erfahrung kann ich sagen, dass es geschickter ist auf lagegenaue Luftbilder zu warten. Seit ich die hier in AT habe (geoimage.at), ist es mir aber offen gesagt wurscht, ob die von mir eingezeichneten Objekte zu den bestehenden passen. Klar, wenn ich ein Haus einzeichne, werde ich auch den Verlauf der daneben befindlichen Straße korrigieren. Aber wenn ich viele km² landuses einzeichne, dann kann ich mich nicht um falsche Straßenverläufe kümmern, denn da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.