mdk
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Es gibt halt Fälle, in denen definitiv zu viele Punkte verwendet werden.
Der Katsterimport in Frankreich importiert Kreise generell mit 320 Punkten. Das sieht bei einem Silo mit 3 Meter Durchmesser schon tolll aus.
In Norditalien sind die lanudse=forrest teilweise so detailiert, das in den Alpen der Waldrand akkurat um jeden einzelnen Baum herum geführt wird. Einzelne Büume auf einer Wiese werden ebenfalls mit 15 Punkten und landuse=forrest getagged. Die zugehörigen Multipolygone kann ich im JOSM nicht laden, da ich regelmässig ein Timeout bekomme, wenn die über 1200 Mitglieder mit teilweise deutlich über 1000 Nodes vom Server geholt werden.
Gut, das sind Importe. Denen rücke ich in krasen Fällen mit “simplify way” zu leibe, wobei ich gnädigerweise mit “simplify-way.max_error=0.5” statt “3” arbeite.
Aber auch sonst gibt es Wege, die unnötige Details aufweisen. Gerade eben bin ich über http://www.openstreetmap.org/browse/way/129950303 und http://www.openstreetmap.org/browse/way/141597457 gestolpert, die ich für demonstrationszwecke mal so lasse, wie sie sind.
Aber es ist ein generelles Problem, wie fein oder grob “richtig” ist.
Wenn man merkt, dass andere einem die Wege modifizieren, sollte man sich überlegen, ob man vieleicht an seiner eigenen Art zu mappen etwas ändern sollte.
Wenn man hingegen “überflüssige” Daten löscht, sollte man sich ganz genau überlegen, ob man wirklich die Arbeit eines anderen so beschädigen will.
mdk