tec19
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Ich habe mir den Vorschlag angesehen.
Ich denke, dass dieser tatsächlich eine einfache und einleutende Erweiterung der Möglichkeiten wäre.
Einzig das Rendering gefällt mir überhaupt nicht: Eine Baumgruppe ist eine Gruppe und nicht eine Gruppe von Baumgruppen.
Ein einzelnes Symbol auf der gesamten (kleinen) Fläche reicht - wenn überhaupt. (Ich vermute, sonst müsste das als node-Symbol gestaltet werden, aber es soll ja gerade eine Fläche sein.)
Unabhängig davon wäre vielleicht generell die Einführung von scrub=yes/no sinnvoll, zumal der Begriff etabliert ist und sich universeller als beispielsweise grove und copse einsetzen lässt.
Ich habe leider keine Bilder, aber in meiner Gegend gibt es ein Waldgebiet aus vorwiegend Buchen, in dem auffällig wenig Bewuchs über 20cm Höhe vorkommt.
Der Charakter ließe sich so gut und unkompliziert beschreiben.
Natürlich wird der Wald bewirtschaftet, aber ich könnte nicht sagen, ob der Forstarbeitsanteil überwiegend den Charakter bestimmt oder ob es eine lokale Besonderheit ist -individuelle Kriterien.
Bildet sich etwa bei nur geringen lenkenden Eingriffen ein halbwegs stabiles Biotop heraus, könnte man das durchaus als natürlich ansehen.
Bei großen Zeitabständen steht die Bewirtschaftung den überwiegenden Teil des Jahrhunderts nicht im Vordergrund.
Dieses Gebiet ließe sich mit scrub=no treffend auszeichnen, wobei natürlich das Problem auftritt, dass die Verwendung dieses Tags am Ende wenig aussagekräftig ist, wenn die Auszeichnung fehlt.
Dennoch würde ich mich damit wohler fühlen, wenn ich scrub mit trees=yes und trees/wood/forest mit scrub=yes auszeichnen könnte.
Der Vorteil durch die Beschreibungsmöglichkeit (ohne Detailwissen zu erfordern) überwiegt mMn den Nachteil der Zerfaserung durch eine größere Prädikatezahl.