Genau die Probleme als Fahradfahrer die Metadaten zu erfassen habe ich auch schon gehabt, bzw. habe sie noch, ich habe auch schon diverse Verfahren durchprobiert.

Im Garmin selbst die Metadaten zu vermerken ist die schlechteste Variante, für das Mapping zu Fuß hat sich mir und diversen anderen Leuten hier die Wegpunktnummer + Metadaten auf extra Zettel-Variante am meisten bewährt. Geht schnell ohne Gefummel und ist genau.

Beim Fahhradmapping wird es dann echt böse, mit den Varianten. Am besten geeignet ist noch Audiomapping (steht genauer im Wiki unter http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Audio_mapping)), das eignet sich super für Wegeigenschften (access, maxspeed, surface, etc.) und damit kann man gut und genau z.B. kleine Fußwege mappen, ist aber sonst gerade für POIs, wohlmöglich noch Läden in Städten, nicht zu gebrauchen. Das Problem ist da nämlich das man akustisch die genaue Lage von Objekten nur ungenau beschreiben kann. JOSM hat eine gute Autiomappingunterstützung und wenn man nicht gerade so einem billigen digitalen Mutifunktionplayer (hatte aber für 70€ sogar 'ne 1,2 M Pixel Kamera drin und hat sich dann bald mechanisch verabschiedet), bei dem der SD-Durchsatz leicht verzögert und zusätzlich auch noch von der leicht schwankenden CPU-Last abhängig war benutzt, hat man auch weniger Synchronisationsprobleme in JOSM. Besser geeignet ist da die Aufnahmefunktion meines Nokia-Handys, da ist die Qualität stabiler und die WAV-Datei auch zu gebrauchen, so genau wie das Mapping von POIs mit dem gleichen Sirf 3-Empfänger zu Fuß ist das aber natürlich nicht.

Von der Informationsdichte sehr gut, aber genauso umständlich (anhalten, wieder anfahren, evtl. noch absteigen müssen) wie Zettelmapping mit dem Fahrrad, ist meiner Erfahrung nach Fotomapping, naja, man könnte da noch versuchen zu optimieren und wenn die Kamera schnell genug belichtet und vor allem speichert ist das vielleicht auch eher praktikabel. Der Vorteil, wenn man dann auch scharfe Bilder geschossen hat, ist das man genaue Gebietsabgrenzungen (z.B. für landuse) und z.B. Öffnungszeiten, Betreiber,… schnell erfassen kann. Die Zettelvariante ist auch gut, man hat aber auch das ständig-ahhalten-anfahren-Problem.

Benutze das lieber als Audiorekorder und evtl. als Kamera (wenn es denn dann vernüftige EXIF-Daten schreibt (bei mir 1.1.1970) oder wenigstens die Sekunden genau aufzeichnen kann), das GPS von meinem E71 ist auch der größte Schrott.

Das brauchst du nicht, du nimmst eine Markierung für die Anfangszeit auf, an der du einen Wegpunkt setzt und läßt den Recorder dann die ganze Zeit durchlaufen. Du mußt nur vorher eine Synchronisation machen und z.B. genau 3 h lang aufzeichnen und dann sehen, wie lang das resultierende File wirklich ist und den Korrekturfaktor in JOSM einstellen.

Mit Videomapping habe ich keine Erfahrung, kann man ja auch mit notfalls mal mit 'ner Digicam im Videomodus machen, wenn das auch nicht so toll ist und die Auflösung bei Video ja eh nicht wirklich hoch ist. Zumindest in Bezug auf die Erfahrungen mit der normalen Fernsehauflösung reicht es nur für grobe Objektzuordnungen. Ich denke aber auch nen HD-Cam wird die Fotoauflösung nicht ersetzen können.