EvanE
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Hallo tippeltappel
Wir wollen dir dein fortification_type=… nicht ausreden.
Es geht darum, dass man mit barrier=* aufzeigt, dass es sich auch heute um ein Hinderniss handelt. Und zwar um eines, das im Falle der Anlagen des Westwalls oft mitten in der Landschaft steht und nicht einer Festung/Burg vorgelagert ist.
Dass *=ditch als blaue Linie vom xxx-Renderer dargestellt wird ist kein Argument.
Renderer und ihre Styles entwickeln sich weiter.
water=no kannst du auch hinzufügen, wenn du barrier=ditch verwendest.
barrier=ditch ist übrigens nicht zwingend voll Wasser. Der Unterschied zu waterway=ditch besteht gerade darin, dass barrier=ditch oft ohne Wasser ist und evtl. nur bei/nach Regen Wasser enthält.
Um das mal klar zu sagen, diese ganzen unterschiedlichen Anlagen wir Bunker, Gräben, Betonklötze usw. gehören in eine (oder abschnittsweise mehrere) Relation(en).
Mit association=* diese Zugehörigkeit mittels Tagg abzubilden, halte ich für problematisch.
Solange keine Relation besteht, reicht ein Hinweis in note=* oder description=* völlig aus.
Man kann in description=xxx auch weiteren Text hinzufügen, wenn das notwendig ist.
Oder man kann mit “… Westwall” auch auf note=* ausweichen.
Gerade weil der Begriff “association” im Englischen so vielschichtig ist (Verein, Verband, …), ist er für einen Schlüssel denkbar ungeeignet. Die sollen nämlich eine möglichst klar umrissene Bedeutung haben. Siehe die Gedanken von Jochen Topf (genau, der mit dem OpenStreetMap-Buch) zum Thema neue Taggs erfinden: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Joto/How_to_invent_tags (leider auf englisch).
Edbert (EvanE)