Ja, so war es gemeint.
Es ist nicht nur Geschmacksache. Die Höckerlinien sind sehr unterschiedlich dimensioniert.
Diese Reihe
http://mitglied.multimania.de/FoerderkreisRrhKoeln/projekte/2003/eifel/eifel1.jpg
ist nicht breiter, als der Wirtschaftsweg daneben.
Ich würde Wiese und Weg wie üblich taggen und zusätzlich im Randbereich der Wiese eine Linie für die Höckerreihe eintragen.
Diese Höckerreihe hat etwa die Breite einer Straße:
http://www.panoramio.com/photo/6587184
Auch in diesem Fall würde ich nur eine Linie eintragen. Aber da kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein.
Ab welcher Flußbreite legt man eigentlich um die Linie ein Polygon?
Diese Höckerlinien sind nicht weit davon entfernt. Sie sind noch breiter angelegt und liegen im Schatten eines dichten Waldes:
http://www.faehrtensucher.com/ardennen-1944-1945/orte/hollerather-knie/
Wie ein Urwald wirkte der nicht auf mich (ich war schon dort; die Webseite fand ich heute zufällig, als ich nach verlinkbaren Bildern für dieses Post suchte)
Und zwischen diesen Höckerreihen können problemlos Schafe weiden.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/aa/Westwall03.jpg
Ob das Gras dort wirklich abgeweidet wird, weiß ich nicht. Aber nach einer Brache sieht das nicht aus.
In Wikipedia finden Interessierte weiterführende Informationen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Westwall
Die obigen Beispiele zeigen hoffentlich in ausreichendem Maß auf, daß die Höckerlinienen kein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen. Wer sich die verlinkten Webseiten durchliest, wird auf Schilderungen weiterer Bauten stoßen (Bunker, Gräben usw.) die ebenfalls zum “Westwall” gehör(t)en. Flächen, in denen sie liegen, lassen sich in den meisten Fällen mit vorhandenen Tags beschreiben. Solange diese vom Erscheinungsbild her bestimmend sind, bestimmen sie für mich auch das Kartenbild und die einzelnen Bauten werden in diese Flächen als Linien oder Punkte integriert. Zur Zeit trage ich allerdings noch keine in OSM ein.
Viele Grüße
tippeltappel