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(Friedrich Volkmann)
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Aufschluss bringt nur ein Vergleich mit Satellitenbildern, z.B. mit dem Programm “mobile atlas creator”. Die Satellitenbilder können versetzt sein, aber das merkt man eh, wenn man sich einen größeren Track anschaut. Mit dem mobile atlas creator findet man schnell heraus, welche Satellitenbilder zuverlässiger sind und welche weniger…
Die verbreitete Ansicht, dass man nur einige Tracks sammeln und aus der “Wolke” das Mittel nehmen muss, kann ich nur bedingt teilen. Denn Tracks schneiden normalerweise die Kurven, und so verläuft auch das Mittel zu weit innerhalb der Kurven. Außerdem kommt mir vor, dass es z.B. an Hängen systematische Messfehler gibt (Messpunkte zu weit talseitig). Die würden bei mehrmaliger Messung nur wiederholt werden.
Hago, zeigt dein Oregon nicht irgendwo die GPS-Genauigkeit an? Mein Dakota 20 tut das. (Leider speichert es die Genauigkeit nicht in den Track- und Wegpunkten.) Es ist ein Wert in Metern, wahrscheinlich die geschätzte Standardabweichung. D.h. bei einer angezeigten Genauigkeit von 25m kann die Tatsächliche Abweichung auch leicht 40m ausmachen. Das Optimum, was angezeigt wird, ist 3m. Das gibt es nur auf freien Flächen oder Gipfeln, bei Schönwetter. An Berghängen, in Tälern und in der Stadt sind die Messungen sehr ungenau. Die Genauigkeit hängt auch davon ab, ob ich das Gerät am Rucksack trage oder in der Hand halte. Manchmal verdoppelt sich die Genauigkeit, wenn ich die Position ein paar m verändere. Auch das Gerät ein paar Minuten einfach liegen zu lassen hilft oft. Am geschicktesten wäre es wohl, bei schlechtem Empfang eine externe Antenne anzuschließen, aber mein Dakota hat leider keine Buchse dafür.