In dem Beispiel hat es wirklich ein paar Nodes zuviel. Aber komplett begradigen wäre aber auch wieder ein großer Fehler. Wir erfassen Daten mit deren Hilfe navigiert werden soll, bzw. mit denen Routingprogramme Berechnungen anstellen. Desshalb sollte die gezeichnete Linie auch so weit wie möglich dem Straßenverlauf folgen. In der gerenderten Karte wird, ich denke mal wegen fehlenden Splines und damit eckigen zeichenweise, die Darstellung künstlich gerundet, so beispielsweise eine Kurve vorgegaukelt, wo eigentlich nur 3 Nodes vorhanden sind. Die eigentlichen Berechnungen basieren aber auf den Daten dahinter. Wenn diese dann nur noch aus groben Abkürzungen bestehen, wird die Straße um einiges kürzer. Berechnungen zu Entfernnungen, Zeit ect. werden so nur noch ungenauer, als sie es durch übernahme von GPS Abweichungen ohnehin schon sind. Das ist so ein typischer Anfängerfehler. Da wird anstatt sich einem weißen Fleck zu widmen und die Karte ein wenig zu vervollständigen, einfach mal ein riesen Gebiet geladen und alles gnadenlos vereinfacht, so vermeindlich optimiert. Das mag zwar die Datenbank ein wenig entlasten, hinterlässt aber leider oft nur noch Datenschrott. Sowas sollte im Einzellfall überprüft werden.