Ich würde die Diskussion nicht auf Renderer verkürzen. Schließlich enthält die OSM-Datenbank eine Menge an semantischer Information, die nicht nur für eine Anzeige sinnvoll ist. Je unabhängiger das Datenmodell von irgendeiner (graphischen oder nicht-graphischen) Anwendung ist, um so leichter können sich neue Anwendungen finden. Daher sollte man schon so genau wie möglich mappen – aber auch das Datenmodell nicht aus dem Auge verlieren.
Das Datenmodell sollte nicht nur konsistent sein, sondern auch gewisse “gute” Eigenschaften haben. Ich kann jetzt nicht genau definieren, was in Bezug auf OSM ein “gutes” Datenmodell ausmacht, aber als Analogie sei an die Normalformen von relationalen Datenbanken erinnert. (Es gibt in OSM jedenfalls Beispiele die im Sinne dieser Analogie “gut” bzw. “schlecht” sind.)