Moin,
Es ist eher die Ausnahme als die Regel, dass Wasserwege mit Wasserflächen (“riverbank”) verbunden werden. Ist dies für’s Wasserrouting nicht notwendig? ![]()
Nein.
waterway=riverbank ist sowieso veraltet, es sollte durch natural=water + water=river ersetzt werden.
Man kann den Wasserweg mit der Wasserfläche verbinden, muss es aber nicht.
Innerhalb von nicht fließenden Gewässern wird inzwischen waterway=flowline empfohlen, um Wasserrouting über den See weg zu ermöglichen.
Guten Abend,
Hat auch den Vorteil, Fließgewässer detailierter zu erfassen, wenn man es möchte, Stichwort Altarmschleifen…
Ich mache es in der Regel, weil dann die nervige Fehlermeldung weg ist. Hat aber auch den Vorteil, daß, wenn man Fließgewässer lageverbessert, die Gewässerachse nicht, oder nicht so schnell die erfasste Gewässerfläche unbeobachtet schneidet. Ich hab hier im Spreewald so meine Erfahrungen.
Sven
Bei schmalen Gewässern muss man ja auf jeden Fall aufpassen, wenn man Rand oder waterway-Linie ändert.
Bei Einmündungen ist die Verbindung ratsam (s.o.), da dann Fläche und waterway ggf. gemeinsam verschoben werden.
Bei Übergang von waterway=stream/river zu waterway=flowline (z.B. Einmündung in Stausee) ist es de facto Pflicht.
Da hast du vollkommen recht… Es vermindert aber eben die Fehlermöglichkeiten…
Ob noch was? Schultern zucken meinerseits…
Wasserwegrouting und dessen Bedürfnisse sind hier ein außerst wenig beackertes Thema.
Sven
veraltet
ist schon klar, deshalb hatte ich die Riverbank in Anführungszeichen gesetzt.
Dadurch können Wassernavis die Fläche aber eben nicht mehr so einfach ignorieren und eine Verbindung wäre IMO angeraten. ![]()
Für die Wassernavigation braucht man die Flächen nicht, solange die waterway-Linien miteinander verbunden sind. Insbesondere müssen sie egal ob als waterway=river oder flowline durch die Fläche hindurch führen.
Ist im übrigen analog zur Navigation über Plätze an Land, aber längst nicht so heiß diskutiert, da viel weniger genutzt.
Anderes Thema wäre, was man alles zum Wasserlauf (als Relation) dazu zählt, wenn man keine Unterbrechung haben will.
Paradebeispiel Rhein-Bodensee.
