Es ist eine Sache, unberechtigte Reverts durch r-michael zu melden; nun aber gezielt Edits vorzunehmen, um r-michael zu provozieren, wie es monotar tut und anderen empfiehlt, ist eine ganz andere. Letzteres lehne ich ab, und ich vermute, daß chkr sich ebenfalls genau daran gestört hat.

Ich fürchte, daß selbst hunderte klar ablehnende Äußerungen das Verhalten von r-michael nicht ändern würden. Aber für den Versuch: sowohl seine Revertkampagnen als auch sein Verhalten hier im Forum finde ich völlig unangebracht. Den Inhalt seiner Mails kann ich mangels eigener Kenntnis nicht beurteilen.

Also das entscheide ganz bestimmt nicht ich, ob jemand fuer die Community noch tragbar ist oder nicht. Es gab in der Vergangenheit Faelle, wo sich Leute ueber einen Mapper beschwert haben und ich dem dann deutlich auf die Fuesse getreten bin, der Mapper sich dann beleidigt getrollt hat und die Community am Ende sagte: Ach, hm, naja, so haben wir das nicht gemeint, gleich loswerden wollten wir den nicht…

Es gibt da keine in Stein gemeisselten Regeln. Wenn es klar ist, dass die - oder der betroffene Teil der - Community der Ansicht ist, dass r-michael künftig jede Art von Revert verboten werden soll (idealerweise mit einer irgendwie automatisch auswertbaren Regel), dann hab ich kein Problem damit, das in der DWG zum Beschluss vorzuschlagen und das r-michael entsprechend so mitzuteilen und bei Verstoss gleich zu sperren und seine Reverts zu revertieren.

Das Problem ist, dass die Community sich eigentlich wuenscht, r-michael wuerde ein ganz normaler und umgaenglicher Mapper werden, aber das ist ein Wunsch, den ich nicht erfuellen kann :wink:

Bye
Frederik

Moin Frederik,

wir reden aneinander vorbei. Ich frage dich, ab wann “jemand fuer die OSMF nicht mehr tragbar ist”.

In diesem Jahrtausend wird es immer ueblicher, dass Unternehmen offenlegen wie ihre Produkte und Dienstleistungen entstehen und Verantwortung dafuer uebernehmen. Schlagzeilen der juengeren Vergangenheit waren “Palmoel” oder “Foxconn”.

Nicht mehr und nicht weniger erwarte ich von euch. Die gute Nachricht ist, dass wir uns um “Kinderarbeit” und “Umweltverschmutzung” keine Gedanken machen muessen. Aber schon die Frage, ob die OSMF Daten in ihrem Bestand duldet, die durch illegales Betreten eines Naturschutzgebietes erfasst wurden, interessiert mich.

Gruss Christian

Also, ich wundere mich schon etwas über deine Verwendung von Begriffen wie “Geschäftsführung”, “Fuehrungsgremium”, “Unternehmen” etc. im Zusammenhang mit der OSMF.

Die OSMF soll doch bitte kein Unternehmen sein, für das wir kostenlos arbeiten uns sonst die Klappe halten. Das ist hier ein freies Projekt. Die Regeln machen soweit möglich wir, die Community, und die OSMF greift nur ein wo unbedingt nötig. Nach meinem Verständnis ist die OSMF in erster Linie ein Dienstleister für die Community, der sich darum kümmert, dass die Server laufen und man auf eine OSM-Seite kommt, wenn man “openstreetmap.org” in seinen Browser eintippt.

Wenn die Community versagt, kann es zwar dazu kommen, dass ein Problem am Ende doch vor den Füßen der OSMF (oder eben einer der Arbeitsgruppen) landet, aber das ist ein letzter Ausweg, kein Normalfall. Insofern hat Frederik völlig recht, wenn er sich für nicht zuständig erklärt. Ob die Zusammenarbeit mit einem Mapper möglich ist, kann nur die Community beurteilen. Sollte die Antwort “nein” lauten und sich die Community nicht selber zu helfen wissen, dann kann sie von sich aus Hilfe bei z.B. der Data Working Group suchen.

Genauso ist die Frage des Mappens in Naturschutzgebieten sicher nicht so akut, dass sich die OSMF damit beschäftigen muss. Etwas mehr Subsidiarität bitte!

Äpfel, Birnen.

Es ist traurig, dass man hierzulande für soziales Engagement auch noch belangt werden kann. Vorstand in einem Verein sein z.B. will man nimmer, betrachtet man die rechtliche Seite. Respekt vor allen, die das dennoch tun.

OSM hat ein flacheres Gefälle als ein Konzern hinsichtlich Mitwirkenden. Und ich finde es ausgezeichnet, wenn “die Oberen” eben nicht diktieren und nur dumm irgend welche Regeln befolgen um keiner Kritik ausgesetzt werden zu können, sondern den Dialog “mit dem niederen Volk” suchen, auch mal Rücksprache dort halten und Stimmungen einfangen.

http://www.openstreetmap.org/browse/changeset/14749040
http://www.openstreetmap.org/browse/changeset/14749170

:stuck_out_tongue:

+1

Das ging aber schnell, hat nur 12 Minuten gedauert.

Frederik hat sich schon gemeldet:
http://www.openstreetmap.org/user_blocks/302

Gruß,
Mondschein

Hallo,

koennen wir uns vielleicht alle mal ein bisschen abregen. Ich habe das Gefuehl, dass hier die Emotionen hochkochen. Jetzt hat der User -jha-, der sonst nie in Frankfurt/Oder zu mappen scheint, eine Strasse auf “tertiary” umgestellt (von “residential”) und dies mit einem “Panoramio”-Foto belegt. r-michael hat das gleich revertiert, und ein Dritter beschwert sich ueber den Vorgang bei der DWG.

Mir waere es recht, wenn in dieser Sache Normalitaet eintraete. Normalitaet heisst, dass jeder in Frankfurt/Oder mappen kann, ohne gleich revertiert zu werden - heisst aber nicht, dass Leute, die in Frankfurt/Oder normalerweise eher nicht taetig sind, jetzt alle ohne Ortskenntnis (*) anhand von Luftbildern o.ae. da editieren, nur um r-michael zu provozieren. Und noch dazu als Beleg ein Foto anfuehren, das “all rights reserved” ist und daher zum Mappen nicht verwendet werden darf.

Im gleichen Changeset hat -jha- auch ein paar Gebaeude eingezeichnet, die natuerlich durch den Revert von r-michael auch verloren gegangen sind. Immerhin hat r-michael in diesem Fall einen detaillierten Changeset-Kommentar gesetzt (und nicht bloss “Korrekturen”) - auch wenn er nicht ausreichend darlegt, warum die Strasse seiner Ansicht nach “residential” zu sein hat.

Ihr bringt mich da echt ein bisschen in die Bredoullie. Normalerweise wuerden wir in einer Situation, wo ein Mapper vor Ort sagt “das ist residential” und ein anderer (vermutlich von weiter weg) aufgrund eines Panoramio-Fotos eine Aenderung macht, doch dazu neigen, dem Mapper vor Ort recht zu geben.

Ich habe das Changeset jetzt mal revertiert und r-michael 24 Stunden Pause verordnet und ihn gebeten, das Reverter-Plugin nicht mehr einzusetzen sowie einzelne Rueckaenderungen nur nach Diskussion durchzufuehren (ausser, wenn es voellig klare Faelle sind). Wenn r-michael gegen diese Auflagen verstoesst, nehme ich gern eine Meldung entgegen, ich nicht jeden seiner Schritte beobachten.

Bitte seht aber von gezielten Provokationen ab! Es ist schwer fuer mich, da eine Grenze zu ziehen. Wenn jemand schon immer mal in Frankfurt/Oder was editieren wollte und sich immer dachte, es hat ja eh keinen Sinn, dann bitte, tut’s und lasst Euch nicht von r-michael einschuechtern, ich sperre ihn, wenn er sich benimmt, als ob ihm die Gegend gehoert. Aber wenn jemand Frankfurt/Oder eh am Allerwertesten vorbeigeht, dann lasst es auch dabei und setzt Euch nicht hin und fangt das Bing-Mappen an.

Bye
Frederik

(*) Will nicht sagen, dass -jha- keine Ortskenntnis hat; ich weiss nicht, ob er welche hat oder nicht. Daran, dass r-michael Ortskenntnis hat, besteht jedoch wenig Zweifel, oder?

Leider betrachtet r-michael scheinbar JEGLICHEN edit als Provokation. Allein in diesem Thread haben mit Zartbitter und Pfad-Finder zwei Mapper davon berichtet, daß ALLE Ihre legitimen Edits in FFO extrem schnell und ohne Kontaktaufnahme rückgängig gemacht bekamen. Vielleicht beißt sich die Katze ja auch in den Schwanz - Mapper haben in FFO nie oder schon lange nicht mehr editiert, weil sie von r-michael schlichtweg daran gehindert wurden. Die Einstufung mittlerer Stadtstraßen als “residential”, die r-michael jetzt zweimal gewaltsam durchgesetzt hat ist inhaltlich definitiv falsch und korrekturbedürftigt.

Wenn sich etwas ändern soll, muß das Proiblem doch irgendwie konkret belegt werden. Wenn es nicht erwünscht ist, sein Verhalten durch aktuelle, korrekte Edits zu belegen, was bleibt dann noch? Sollte man dann besser zur Forensik greifen und Kandidaten für unberechtigten Löschungen und Reverts aus Prinzip aus den Changesets rausarbeiten und überprüfen?

Naja, um ganz sauber zu bleiben geht dann die Bitte wohl an Zartbitter und Pfad-Finder: Versucht die Edits, die ihr in der Vergangenheit gelöscht bekommen habt, bitte nochmal. Wenn Ihr in FFO Mapperkollegen kennt, die auch betroffen waren, sagt ihnen Bescheid sie sollen ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Wenn Euch dabei offensichtliche Fehleinstufungen auffallen, bringt sie in Ordnung. Und paßt gut auf was passiert. Es liegt jetzt wohl an Euch, FFO wieder zu einer “freien” Stadt zu machen.

bye, Nop

r-michael hat sein Zentrum der Aktivitäten hier:
http://resultmaps.neis-one.org/oooc?zoom=14&lat=52.18414&lon=14.62336&layers=B00TFFT
Und wenn ich mir FFO anschaue, gibt es dort nicht so viele ausdauernde Mapper mit mehr als 500 changesets:
http://resultmaps.neis-one.org/oooc?zoom=12&lat=52.33012&lon=14.54379&layers=B00

woodpeck_repair hat eine Nachricht.

Da würde ich aber besser hierauf verweisen: http://yosmhm.neis-one.org/?r-michael

Klar, geht auch. Was besser ist?? :confused:

Passt bitte vor allem auf, dass ihr sauber arbeitet, um nicht gleich wieder Anlass zu Kritik zu bieten. Eben habe ich den User -jha- gebeten, besonders auf ordentliche Changeset-Kommentare zu achten. Ich kann ja schlecht r-michael an den Karren fahren, weil er immer nur “Korrekturen” schreibt, und -jha- dann durchgehen lassen, wenn er unter dem Label “abandoned railtracks” alles moegliche andere auch mappt. Das, was wir zu Recht von r-michael einfordern, daran muessen wir uns schon selbst auch halten.

Bye
Frederik

Koennte bitte mal jemand mit Ortskenntnis in Frankfurt/Oder die Edits von -jha- hier überprüfen.

#14757779
#14757763
#14757723
#14757576

Jemand, der in der Gegend viel editiert, dem ich das Revertieren aber untersagt habe, hat der DWG geschrieben, dass diese Changesets eine Vielzahl fehlerhafter Edits enthielten und offenbar ohne Ortskenntis angefertigt worden seien.

Bye
Frederik

Seht Euch mal diesen Bahnhof an:

http://www.openstreetmap.org/browse/node/329054397/history

Der Mapper PatrickKaufmann ergänzt am Samstag, 05. Januar 2013, 15:48 Uhr Anschrift, Telefon, Link zum Bahnhofsverzeichnis. Die Daten sind gültig und wertvoll.

Das Tagging von r-michael wird nicht verändert, eine Meinungsverschiedenheit zum Tagging scheidet also aus.

Trotzdem werden alle Daten keine zwei Stunden später von r-michael gelöscht und auf seinen letzten Stand zurückgestellt.

Das ist für mich ein klarer Fall von Vandalismus.

@Fred: Sollen wir solche eindeutigen unberechtigten Löschungen selbst rückgängig machen oder würdest Du das als Provokation sehen und wir sollen sie Dir zum Revert zuschicken?

bye, Nop

Aber am falschen Objekt.

Gruß,
Mondschein

Und dann ist Löschen die richtige Reaktion? In dem Changeset ist kein “richtiges Objekt” das die Daten bekommt.

bye, Nop

Nein, wollte das nur angemerkt haben.
Ist aber leider kein 100% eindeutiger Fall.

Gruß,
Mondschein

Naaaaja, wenn mir auffallen würde, dass da noch nicht vorhandene Information hinzugefügt wurde, würde ich die entsprechend ans richtige Objekt verschieben, statt sie unter “Korrekturen” wieder zu löschen. Denn total daneben ist das ja nicht. Und unter “Korrektur” fällt das auch irgendwie nicht. Korrektur klingt so nach “Node um nen Meter verschoben, weil der offensichtlich ausversehen an der falschen Stelle gelandet ist”…
Und wenn ich selbst keine Motivation hab, das gerade zu machen, würde ich höchstens ein entsprechendes fixme-Tag ergänzen (oder nen OSB), dass jemand anderes, der in der Gegend aktiv ist, darauf aufmerksam gemacht wird.