fkv
(Friedrich Volkmann)
16
Ich meine nicht übereinander, sondern nebeneinander (mosaikartig). Einer der häufigsten Fehler auch geübter Mapper ist es, nebeneinander liegende Flächen nicht zu verbinden, weil sie sich damit nicht auskennen. Dadurch bleiben in den Karten hässliche Streifen frei. Hier sind Multipolygone das Mittel der Wahl, und man sollte mal ein Tutorial ins Wiki stellen, damit MP-Mosaike mehr Verbreitung finden. Wenn das passiert, schauen sich die Mapper das eh voneinander ab. Diese Sache wird tendenziell immer wichtiger, denn die Wälder, Äcker und Residentials, die einst isoliert in der Karte standen, treffen mit wachsendem Vollständigkeitsgrad immer mehr aufeinander.
Programme sind geduldig, und der Aufwand hängt nach meiner Berechnung nicht davon ab, ob eine Fläche ein MP ist oder wie viele Members es hat. Fürn Menschen sind große MP natürlich unübersichtlich, da gebe ich dir recht. Als z.B. ein Validator bei http://www.openstreetmap.org/browse/relation/1258056 einen offenen Ring angemeckert hat, musste ich eine Weile suchen…
Oder in gerader Linie, damit man bei Änderungen an der Straße sich nicht ums MP kümmern muss.
Ja, riesengroße Flächen sollte man teilen, aber man muss halt einen Mittelweg finden, denn eine lange Liste an Relationen ist genauso unübersichtlich wie eine zu große Relation.
Das Limit macht die Multipolygone nicht einfacher, wenn man deswegen die Ways in kleinere Stücke zerteilt und damit noch mehr Objekte bekommt. Ich vermute den Grund für das Limit daher woanders: In der EDV ist es seit jeher üblich, für alles, was sehr groß werden kann, Limits zu definieren, damit es zu keinen Überläufen kommt.