dwausr
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wobei Du damit auch Daten löschst (bzw. die Grundlage entziehst), die von Zustimmern kommen, aber auf Daten von Ablehnern basieren (das dürfte bei recht vielen Relationen der Fall sein, wenn ein Mapper der ersten Stunde den Wechsel ablehnt).
Oder um das Ganze auf ein anderes Gebiet zu lenken und damit zu veranschaulichen:
Wenn Goethe den Lizenzwechsel ablehnen würde (und deswegen niemand mehr “Die Leiden des jungen Werther” aufführen dürfte), müsstest Du mit Deiner Vorgehensweise auch das Werk “Die neuen Leiden des jungen W.” von Ulrich Plenzdorf von jeder Bühne verdammen (auch wenn dieser dem Lizenzwechsel zustimmen würde), weil sein Werk in Grundgedanken von Goethe inspiriert wurde.
Wie man aus der Problematik rauskommt (die Rechte des Ablehners zu achten ohne die Rechte des Zustimmers unverhältnismäßig zu beschneiden), weiß ich nicht und dafür habe ich auch keine Lösung und ich denke, dass es auch keine Lösung geben wird, die von allen zu 100% als moralisch und ethisch einwandfrei angesehen wird, weil jede Lösung auf einer Gewichtung der verschiedenen Rechte beruhen wird und diese Gewichtung individuell unterschiedlich gesehen werden wird.