Wozu dann aber das Tag “odbl=clean”?

Stammt das Ursprungsobjekt von einem Nichtzustimmer, dann sind alle Folgeversionen immer abgeleitet (sie bauen ja auf der vorhandenen Information auf und nach deiner obigen Aussage zählt eigenes Wissen nicht), es sei denn, es gibt eine Version, bei der alle Daten komplett neu sind und keine Informationen des Nichtzustimmers mehr vorhanden sind. Dieser Fall der komplett neuen Daten lässt sich aber durch einen Algorithmus sicher schneller und besser abfangen als mit manueller Handarbeit der Mapper.

Stammt das Original von einem Zustimmer und wurde danach von einem Nichtzustimmer bearbeitet, dann gilt das oben beschriebene sinngemäß genauso - von den Informationen des Nichtzustimmers darf keine mehr in dem Objekt vorhanden sein, sonst ist es aufgrund Deines letzten Halbsatzes immer abgeleitet (eigenes Wissen zählt nicht) und auch dies lässt sich über einen Algorithmus doch einfacher, sicherer und schneller lösen als durch die manuelle Arbeit der zustimmenden Mapper.

Wenn mein Wissen über die Situation vor Ort und der persönlichen Einschätzung, dass ich es genauso gemappt hätte, kein “odbl=clean” rechtfertigt, dann bleibt nur ein Löschen aller Informationen der Nichtzustimmer, auch wenn sie danach 100mal von Zustimmern bestätigt wurden (sie haben immer abgeleitet).

Es sei denn, Du kannst mich anhand eines Beispiels vom Gegenteil und der Sinnhaftigkeit des Tags “odbl=clean” im Rahmen deiner obigen Beschreibung (“eigenes Wissen zählt nicht”) überzeugen.

Das mit dem oben skizzierten Sachverhalt das Urheberrecht der Nichtzustimmer eine deutlich stärkere Gewichtung erfährt als das Urheberrecht der Zustimmer steht dann nochmal auf einem ganz anderen Papier …