Auch wenn unclassified und tertiary bevorzugt behandelt werden, heisst das doch noch lange nicht, dass eine residential überhaupt nicht verwendet wird. Oder schwebt Dir etwa ein Router vor, der residentials auf der gesamten Strecke **niemals **verwendet, bzw. nur am Anfang und Ende der Route, wenn es nicht anders geht? Wenn mein Navi mir einen 6km Umweg vorschlägt um nicht 1 oder 2km über eine “residential” zu fahren (die evtl eine gut ausgebaute, ehemalige Bundesstraße ist), dann würde ich es in die Tonne kloppen. Wie ‘leicht’ soll das Gewicht eines residentials denn sein, um sowas zu verhindern? Solche Extrembeispiele wirst Du niemals mit einer wie auch immer gearteten Straßenklassifizierung verhindern können! Naja, okay, wenn Du die Straße als living_street mit Schritttempo taggst, könnten routing-Programme es sich evtl. dreimal überlegen, sie zu verwenden… :wink:

Ich tagge nicht für Renderer, nicht für Router, und auch nicht für Anwohner, die Unkundige auf ‘Irrwege’ oder ‘Umwege’ "oder “offiziell bevorzugte Wege” führen wollen. Diesen Ansatz sehe ich ebenfalls nicht als praktikabel und sinnvoll an. Wo soll das hinführen? Jeder taggt die Straße, in der er wohnt, als living_street?