Eine Wanderweg-Route führ am Meer entlang über den Strand. Dafür hat @Zartbitter ein highway=path angelegt: Way: 338494226 | OpenStreetMap Einen echten Weg gibt es hier nicht. Wie erfassen wir das? informal=yes? virtual:highway=path? Oder gar kein Weg eintragen - aber was macht man dann mit der Wanderweg-Relation?
Das sollte dann über surface=sand (schon vorhanden) und zusätzlich smoothness=horrible gemacht werden.
Ansonsten gibt es noch class:bicycle, womit man seine eher subjektive Einschätzung der Eignung fürs Radfahren erfassen kann: Key:class:bicycle - OpenStreetMap Wiki.
Wer/Welcher router supported denn virtual:path oder überhaupt virtual:*?
Grundsätzlich finde ich ja das konzept hier gut - Aber ich hab noch nirgends support dafür gesehen. Fände ich auch für doppelte pedestrian dinger gut - Also pedestrian areas die zusätzlich mit virtual:highway=pedestrian für das routing ergänzt werden.
Oder auch so “Trampelpfade” über irgendwelche Brachflächen - path + informal finde ich manchmal schwierig.
Würde hier hier eher highway=path path=link in Betracht ziehen, analog zu highway=footway footway=link
So hat ein Renderer die Möglichkeit den Weg anzuzeigen oder nicht, ober blass usw und jeder Router kommt damit klar.
Das allein würde mir nicht reichen.
Zusätzliche Eigenschaften wie surface und trail_visibility gehören mMn dazu, damit ich weiß, was mich erwartet.
Der bekannte Fischerpfad in Portugal geht stellenweise über einen Kilometer über Sand ohne Chance für irgendeine dauerhafte Kennzeichnung. Da muss man per Karte oder App nachsehen, wo es weitergeht, wenn die Spuren der Vorgänger verweht oder überspült wurden.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann bin ich in Dänemark problemlis mit dem Rad auf dem Strand unterwegs gewesen. Der Sand war nass, also eher fest. Weiss allerdings nicht, ob das der Nordseeküstenradweg oder der Ostseeküstenradweg war. Vermutlich letzterer.
Aber: Mir geht es jetzt darum, ob man ein highway=path erfassen sollte, wo es keinen erkennbaren Weg gibt. Und wenn nicht, wie man dann die Route auch auf diesem Abschnitt erfassen kann.
Ich sehe das Problem ähnlich wie die Verbindungen von Radwegen mit Einfahrten auf der anderen Straßenseite. Wenn man über einen Grassstreifen muss, dann ist da eigentlich kein Weg. Ich setze dann highway=path + path=link + surface=grass
Nachtrag: Im UK gibt es das - glaube ich - häufiger, das Wanderrouten über Wege verlaufen, die nicht als solche zu erkennen sind. Weiss aber nicht mehr, wie die das erfassen.
footway/cycleway/path=link nutze ich nur dort, wo sich die Verkehrsflächen von zwei Wegen berühren und daher eine Verbindung zwischen zwei Wegen besteht, wir diese aber nur als Linie erfassen und diese Verbindung in den Daten fehlt. Z.B: Bei einem Gehweg direkt neben der Fahrbahn.
Für den von Dir beschriebenen Fall, den ich auch gut kenne, setze ich informal=yes. Aber eigentlich auch nur dann, wenn erkennbar ist, dass dort gekreuzt wird.
Das würde dann aber auch bedeuten, dass man auf allen Stränden pauschal einen Weg eintragen kann, weil man da lang gehen kann und das auch ausgiebig gemacht wird.
Nein.
Wenn man das “pathless mountain routes” im Wiki auf “pathless coastal routes” erweitert, sieht man, dass das nur für Wege gilt, die Teil von Routen sind.
Bedingung ist also, dass sich an beiden Enden des Sand”weges” markierte Wege dieser Route anschließen.