…ja ich weiß, mein Beitragstitel ist “etwas” provokativ…
Das aber für mich nicht ohne Grund… Konkretes Beispiel in Potsdam…
Das leisure=park ist (für mich) nur eine Außengrenze. Eine Außengrenze, die beschreibt, was alles zum jeweiligen Park gehört! Nichts weiter. Das kann alles sein: Wald, Grünland, Gewässer, Gebäude, gartentechnische Anlagen, alles… Jegliche Anwendung als Multipolygon ist für mich wie hier stets falsch (außer wenn die Umgrenzungslinie sich der technischen Grenze von 2000 Stützpunkten nähert). Hier sind aber viele, als inner erfassten Elemente Teil des Ganzen → für mich Fehler → daher kein inner!
Sven
PS: prüft Parke!
PPS: Ich werde mal in den nächsten Tagen schauen… wie ich das bereinge…
Ist das mit den 2000 ironisch gemeint?
Ich war zufällig mit dem Mauszeiger in der Nähe von diesem Park “Marienhöhe”.
Das ist ein Multipolygon, bei dem ein Kindergarten als nicht zum Park gehörig ausgenommen ist, und sollte doch legitim sein.
Nein, in der OSM-Datenbank kann ein Way nur maximal 2000 Nodes enthalten. Längere Ways (z. B. sehr große Waldgebiete) müssen deshalb zwingend als MP mit mehreren outer gemappt werden. Ist so ziemlich der einzige usecase eines MP mit ausschließlich outer-Elementen.
Was du bemängelst ist doch, dass legitime Bestandteile des Parks (z.B. landuse=grass) als Enklaven ausgegrenzt werden.
Manchmal kann die Frage, was ein Bestandteil des Parks ist, etwas knifflig werden.
Beim darmstädter Park “Rosenhöhe” könnte man zum Beispiel darüber diskutieren, ob man die “Neue Künstlerkolonie Rosenhöhe” als landuse=residential (r)ausnehmen sollte, oder nicht. Das sind Privatgelände innerhalb des Parks.
unter anderem. Aber Flächen mit landuse=grass als solches sind doch Bestandteil des Parkes, Teil dessen. Ich würde da auch lieber landuse=meadow verwenden. Von Potsdam weiß ich, daß auf Grund der ewig gleichen Nutzung dieser Grünlandflächen diese Rückzugsräume für seltene Pflanzenarten geworden sind (da keine Düngung erfolgt).
Das auszustanzen sehe ich als Falsch an! Das leisure=park beschreibt doch nur die Außengrenze dessen was Park ist, mit all seinen Elementen die dazu gehören. Das können auch Gebäude sein.
Meine Kritik geht aber weiter…
Das vollflächige Rendering ist von vor herrein kaputt… Das schließt auch leisure=dog_park mit ein z.B. Grunewald
ja, das glaube ich… Aber städtische und auch Landschaftsparks sind gerne größer, als man es auf den ersten Blick sieht… hier bei mir… der Pücklersche Branitzer Park: https://www.openstreetmap.org/way/572773840 Das ist der Innen-Park… es gibt hier auch einen Außenpark …
Die Karte des Plans im Wikipedia-Link wäre für mich eindeutig…
das kommt drauf an würde ich sagen, Gebäude können sicherlich Teil eines Parks sein, aber manchmal würde ich es eher so sehen dass der Park das Gebäude umschließt aber das Gebäude (z.B. Schloss) nicht Teil des Parks ist. Auch bei Gärten “in” Parks kann man evtl. streiten, bei Wald oder Wiese oder Sportanlagen eher nicht. Beim genannten Kindergarten eher nicht würde ich sagen. Wenn diese Teile am Rand liegen ist es vermutlich meistens definiert, da zumindest die Aussengrenzen eines Parks normalerweise klar sind.
Bisher habe ich alles oben genannte allerdings praktisch nie ausgeschnitten, bei manchen Situationen würde ich aber zugestehen dass man es so und so sehen kann.