abandoned:highway=track habe ich auch schon bei Waldwegen genutzt, die eindeutig nicht mehr genutzt werden (z.B. weil der Wald aus der wirtschaftlichen Nutzung genommen wurde). Wenn auf einem Weg aber nur die Brennnesseln mannshoch wachsen oder ein Brombeergestrübb, ist für mich nicht automatisch klar, dass der Weg abandoned ist, nach der nächsten Durchforstungsarbeit kann ein solcher Weg schon wieder regulär genutzt aussehen. Solche Wege lasse ich tatsächlich oft mit tracktype=5 und surface=grass stehen, wobei ich mir da noch eine Alternative zu Gras wünsche (etwas was ein Brennnessel- oder Brombeergestrüpp besser wiedergibt) - wachsen aber auf einem solchen Weg bereits meterhohe Fichten oder Birken, ist wirklich von abandoned:highway=track auszugehen.
Dieses abandoned:higway=“urspründliche Kategorie” bietet auch die Möglichkeit, einen niedriger klassifizierte Nutzung im Kartenbild darstellen zu lassen. z.B. bei einer ehemaligen, 7m breiten Straße, die inzwischen seitlich schon mit Gebüsch überwuchert wird, als solche aber noch unter dem Bewuchs zu erkennen ist, aktuell aber nur noch als Wanderpfad genutzt wird: abandoned:higway=unclassified in Kombination mit highway=path
Was die Unterscheidung note zu descripition betrifft kann ich nur unterstreichen, die von seichter genannte Unterscheidung zu beherzigen. Note sind Hinweise für den “Kartografen”, also an die OSM-Mitwirkenden, Description sind Hinweise und Beschreibungen, die sich an den Kartennutzer richten und sich nicht allein aus den Attributen entnehmen lassen.