Och, bitte keine beleidigte Leberwurst. chris66 hat dich lediglich auf einen Mappingfehler hingewiesen. Und es ist einer. Wenn du einen Way als barrier=* taggst, dann stellt der Way selbst das Hindernis dar. Zum Beispiel werden Zäune und Mauern so gemappt. barrier=* an einem Wanderweg ist daher nicht sinnvoll, strenggenommen heißt das, dass man dort auf einem Hindernis entlanggeht. Wenn Hindernisse im Wegverlauf sind, dann kommt das barrier=* an einen Node, der an der passenden Stelle im Way liegt (nicht nur daneben, er muss Teil des Ways sein, dann sehen Navigationssysteme das Hindernis auch).

Da die meisten Elemente mit barrier=* per default als wirksame Sperrung betrachtet werden, haben barrier=log zur Folge, dass Fußgänger da nicht mehr entlanggeroutet werden. Deshalb mag ich es auch nicht besonders, liegende Baumstämme als barrier=log zu mappen. Denn die Baumstämme bilden ja kein Betretungsverbot ab, sondern erschweren nur das Laufen und sind einklich keine barrier, sondern obstacle. barrier=log sind für mich z.B. Baumstämme quer über einer Wegeinmündung, um Fahrzeuge am Einbiegen zu hindern. Ein physisches „Thou shall not pass“.

Man muss es nicht übertreiben, aber man kann schon gründlich arbeiten :smiley: Die wenigsten hier sind hauptamtliche Kartographen, ich auch nicht.

–ks