Das handhabe ich auch so. Wenn ein Weg die Zufahrt zu einem einzelnen Wohnhaus ist (und nicht nur zu einer Scheune), ist es für mich kein highway=track mehr sondern highway=service (Beispiel).

Wenn eine Nebenstraße nur für Anlieger frei gegeben ist, dann sollten meines Erachtens mindestens mehrere einzelne Anlieger (Gehöfte, Firmen, Wohnhäuser an dieser Straße liegen. Ein Siedlungsziel verstehe ich nicht als ein einzelnes Haus sondern entweder eine Ansiedlung von mehreren Häusern (Beispiel) oder die Erschließungsstraße für eine Streusiedlung.

Ist eine solche Nebenstraße allgemein freigegeben, müssen für mich nicht zwingend Häuser an dieser Straße liegen, dann genügt es mir, dass sie einen verbindenden Charakter zwischen einem Dorf auf der einen und einem Dorf an der anderen Seite hat und diese Strecke tatsächliche als Alternativroute zwischen diesen Dörfern genutzt wird.

Zu touristischen Zielen habe ich die folgende Haltung: Nehmen wir mal als Beispiel einen ausgeschilderten Wanderparkplatz. Ist die vom Ausbauzustand einem Feldweg entsprechende Zufahrtsstraße nur relativ kurz und führt sie nur zu dem Parkplatz und ansonsten von dort nur noch Wald- und Forstwege weiter, würde ich sie eher als highway=service einorden (Beispiel). Führt sie aber vor dem Wanderparkplatz noch 1 oder 2km durch die Felder, würde ich sie eher als highway=unclassified einordnen (Beispiel)

Dem stimme ich weitgehend zu. Ergänzen möchte ich noch: Führt eine Zufahrt nicht nur zu einem Haus sondern teilen sich mindestens zwei Anlieger diese Zufahrt oder ist die Zufahrt nicht lediglich Zufahrt zu dem Haus sondern führen ab dem Haus noch Forst- oder Feldwege weiter, ist es für mich kein sercie=driveway sondern ein highway=service ohne diesen Zusatz.

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