Dann gehört beides weg - sowohl der Fixme-Spam als auch der OSB-Spam.
Alle diese Spams resultieren aus der Fehlannahme, dass man ein Gebiet abarbeiten und erledigen muss, damit sich nie wieder wer darum kümmern muss. In der Realität ist jedes Mapping immer eine Annäherung, und auch im vermeintlich fertig gemappten Gebiet gibt es immer noch etwas zu verbessern. Wenn du einen Bug “welche Straßen sind hier Anlieger frei?” setzt, heißt das, dass die access-Tags vielleicht noch nicht stimmen. Aber wenn sie gesetzt sind, kann es genauso sein, dass sie nicht stimmen. Gerade die access-Tags werden oft falsch gesetzt. Solche OSBs oder fixmes haben also genau null Informationsgehalt.
Dann hätte es irgenwann wer anderer bemerkt. OSM ist ja keine One-Man-Show.
Ich hab schon oft so 20 km Umweg gemacht um OSBs zu beheben, und vor Ort musste ich feststellen, dass eh schon alles richtig gemappt war. Z.B.: “Straßenname fehlt!” Hat eben keinen, bitte bei der Gemeinde beschweren. “Ist wirklich nur dieses kurze Stücke eine Einbahn?” Ja, ist es.
Ergebnis: Unnötig Zeit und Sprit vergeudet. Wer zahlt mir das? Und dann wird man auf OSB noch von NoName’s beschimpft, wenn man solche Bugs schließt.
Nicht überall, und die wenigsten Mapper interessieren sich für OSB. Und von denen benutzen es viele nur write-only, d.h. sie tragen ein, was ihnen komisch vorkommt, machen sich aber nicht die Mühe, hinzufahren oder zu recherchieren oder den ursprünglichen Mapper anzuschreiben oder Rückfragen zu beantworten. Im der Gegend, wo ich unterwegs bin, leben 3 Mio Menschen, und es gibt vielleicht 5 Mapper, die OSBs beheben.
Es wundert mich gar nicht, dass das so wenige machen, denn OSB ist unterwegs nicht nutzbar. Nicht mal der GPX-Export funktioniert, denn der speichert den Kommentar in ein Tag, das Garmin nicht auswertet. Man muss sich die die Bugs also merken, wer schafft das heutzutage noch…