…und wieder gleitet es ab…

@lberges und sekundär @rainerU
Was ist so schwierig daran, klar die nachgefragten Quellen einfach klar zu benennen? Ich verstehe es nicht!!! Sowas sollte für den jeweiligen einigermaßen erfahrenen Nutzer ein leichtes sein, auch wenn man es mal vergessen haben sollte! Aber die Bearbeitungen von @lberges werden ja nicht zum ersten Mal im größeren Maße kritisiert!

Eigentlich wäre es für ihn ganz einfach zu schreiben: genutzt wurde „das“ und „das“ und „das“…‘
Schluß, Fertig, Aus! …Dann hätte die liebe Seele Ruh…

Es sei denn… @lberges wurde erwischt und hat was zu verbergen, er versucht, seine systematische Nutzung nicht zugelassener Quellen zu verbergen, zu negieren, ignorieren, zu verschleiern und versucht, die Schuld von sich zu weisen und wegzudiskutieren… Ich bin hier jetzt ehrlich bei dem, was ich darüber denke und davon halte!! Sorry, manchmal kann ich nicht anders… Aber das ist mein derzeitiges Fazit…

@lberges: tue was und scheibe genaue Details, die das Gegenteil zeigen wenn du es kannst! Bei uns in OSM wird OpenData extrem groß geschrieben!! Die Benennung der Quellen ist da die grundsätzliche Basis dessen, worauf OSM sich aufbaut!!! Du wurdest mehrfach auch von anderen Nutzern in deinen CS auf Quellen angesprochen!!!

Auch an der Stelle fordere ich OpenData und eine öffentliche Diskussion, genau dazu…

streckenkundler

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Das stimmt. Aber der Gesetzgeber hat klar geregelt: Wer Pferde hält, auch wenn sie nur geritten werden, und nicht mehr den Pflug ziehen, der ist Landwirt. Wird z. B. Pflichtmitglied in der Landwirtschaftkammer. Die Kammer hat eine extra Abteilung zu dem Thema, und für Anfänger dieses schöne Faltblatt.

OSM ist nicht an diese gesetzliche Definition gebunden, und kann Reiterhof/Pferdehaltung natürlich separat mappen. Wer das thematisieren möchte: Bitte nicht hier, sondern separat. Diese Diskussion franst schon ein bischen aus.

Tat er das nicht, in dem er sagte die Daten stammen aus diesem Bundesanzeiger, die er primär mit OSM, in seltenen Fällen mit anderen Geocodern grob verortet hat, dann aber per Luftbild eingetragen. Du erwartest und erwartest… auf der anderen Seite begründest du aber in keinster Weise, welche Daten (im Detail) deiner Meinung nach unrechtmäßig übernommen worden sein sollen und warum. Bzw. wie du auf den Schluss kommst, dass es urheberrechtlich relevant sein könnte und du der Meinung bist die Daten müssen raus. Da kam bisher von dir auch nicht viel…

Andersrum wurde dir erklärt, dass es urheberrechtlich legal ist, sich fremde Quellen anzuschauen und anschließend etwas in OSM zu mappen. Genauso wie du dir 1000 fremde Fotos vom Brandenburger Tor anschauen kannst und dann dennoch an deinem eigenen Bild die Urheberrechte inne hast kannst du auch fremde Karten/Dienste anschauen und Anschließend Daten in OSM erfassen. Was du halt genau nicht darfst ist Daten direkt übernehmen.

Aber evtl. kommt da ja noch was von dir. :wink:

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Das sehe ich anders. Eine Adresse über andere nicht kompatible Quellen zu verorten kann in meinen Augen nicht in Ordnung sein. Auch wenn ich dabei dann wieder ein freigebendes Luftbild verwende, denn aus dem Luftbild kann ich nicht Information ableiten, wo sich eine Adresse befindet. Diese Information bekomme ich aus der ursprünglich verwendeten Quelle (Google, Navi) und das ist ein Lizenzverstoß, wenn man das systematisch macht.

Welche Quellen in welchen Fällen dafür genau verwendet wurden, wurde noch nicht geklärt.

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Ich würde dir recht geben, wenn man die Hausnummern dann aus der fremden Quelle übernehmen würde und an gleiche/ähnliche Koordinaten setzen würde. Es wird aber nichts von dem veröffentlicht (=in OSM eingetragen), was dieser Quelle entnommen wurde.
Eine Lizenz, dass ich die Navi-Software nutzen darf um nach Hausnummern zu suchen und mir diese auf dem Navi inkl. dessen Kartenmaterial anschauen darf sollte ich wohl haben. Sonst wäre der Erwerb eines Navi irgendwie sinnlos. Veröffentlichen darf ich das Ergebnis halt nicht direkt. Ich darf mir aber merken, dass es bei Hintertupfingen Richtung Norden ist. Kann dann auf einem erlaubten Luftbild (mit Hilfe von einer erlaubten Quelle) Hintertupfingen finden und dann auf dem Luftbild nach einem Objekt in nördlicher Richtung suchen, was aussieht wie ein Bauernhof und den dann eintragen. Weder die Geokoordinaten (Stammen aus dem Luftbild) noch die Info Bauernhof (stammt aus dem Bundesanzeiger) wurden der Drittquelle entnommen und die Information “bei Hintertupfingen Richtung Norden” wird nicht veröffentlicht und sollte somit von der Lizenz gedeckt sein. Sollte, weil ich nicht alle möglichen Lizenzbedingungen aller möglicher Navis gelesen habe. Google erlaubt jedenfalls das Anschauen ihrer Karte und die Nutzung ihrer Dienste wenn ich das Resultat nicht veröffentliche und wie gesagt, da das die Grundfunktion eines Navis ist, würde ich mich stark wundern wenn die Hersteller das anders Regeln. Wer würde schon ein Navi kaufen, bei dem er die Suche nicht nutzen dürfte. :wink:

EDIT:
Aber nur um das klar zu stellen: Damit will ich nicht sagen, dass ich es für sinnvoll halte diese Daten in OSM zu erfassen noch dass der Bundesanzeiger dafür eine zuverlässige Quelle ist.

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Ich bin gerade etwas baff. Eine Adresse von Google zu kopieren (=merken) und an leicht geänderter Position in OSM einzutragen hältst Du für zulässig, weil damit die exakte Position nicht mit übernommen wird? Habe ich Dich da richtig verstanden?

Wenn eine Adresse aus dem Bundesanzeiger nicht über OSM-basierte Dienste lokalisiert werden konnte, wurde ein Navi verwendet, welches diese Adressen lokalisieren kann. Selbst wenn die Navi-Daten aus einer für OSM offenen Quelle stammen würden, wäre es nicht zulässig, das Navi zu nutzen, um diese Adressen in OSM einzutragen. Die Frage ist, darf ich die Lokalisierung durch das Navi zum Auffinden des Objekts nutzen, um es anschließend in OSM anhand für OSM zugelassener Quellen zu erfassen oder zu bearbeiten. Dafür ist es aber mMn unerheblich, ob es sich bei dem Navi um ein Garmin mit CityNavigator-Karte oder den Tesla-Bordcomputer mit Google-Karte handelt. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, aber leider kam da bisher noch nichts.

Gedankenexperimente. Er sucht die Adresse auf Google, fährt mit dem Fahrrad hin, und trägt ein. Es kommen ähnliche Koordinaten raus. Urheberrechtsverletzung ja oder nein?

Man sucht bei einem POI mit google die Webseite des POIs.
Fall a: Ich trage die Webseite und andere Daten direkt vom Suchergebnis von der Googleseite ein.
Fall b: Ich gehe auf die Webseite des POIs und trage die Daten von der Webseite ein.

Wann habe ich eine Urheberverletzung gemacht?

Der Unterschied ist, ob ich die Daten direkt übernehme, oder zum Startpunkt weiterer Recherchen nehme. Dass die Ergebnisse dann ähnlich sind, liegt in der Natur gut gepflegter Daten.

Man sucht eine andere Quelle zur Bestätigung oder Widerlegung dessen, was man bei Google gefunden hat. In dem Fall hat man google genutzt, weil eine Quelle, die erlaubt ist, eine Frage aufgeworfen hat, um Quellen zu nutzen, die Frage zu beantworten.

Das Ergebnis wird in den meisten Fällen ähnlich zu dem sein, was schon Google verkündet hat.

Im konkreten Fall könnte man die Frage stellen, ist mit anderen Quellen sauber geprüft worden, kann man damit sauber prüfen. Diese Frage stellt sich in zweierlei Hinsicht, urheberrechtlich unbedenklich, und kommen gute Daten raus.

Hier kann man sich nämlich fragen, ob hier nicht ein permanenter Bestätigungsfehler vorliegt. Eine Quelle meint, da ist was. In der anderen Quelle finde ich einen Anhaltspunkt. Wird schon passen. De facto, habe ich nicht recherchiert, sondern die erste Quelle in OSM eingetragen.

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Teilweise. Das wesentliche: Die Position musst du auf legale Weise wiederfinden können. Es reicht nicht aus sich von den Koordinaten (die Google, Garmin,… ausspucken )nur die ersten 2 Stellen zu merken und dann blind an dieser Koordinate einen Punkt zu setzen mit der Eigenschaft Bauernhof.

Wo siehst du den juristischen Unterschied, in GoogleMaps die Adresse einzugeben, hinzufahren und dann den Bauernhof einzutragen? Dann stehst du mit deinem Smartphone an der von Google als Ziel definierten Position, wechselst in einen OSM-Editor mit Luftbild als Hintergrund. Suchst das nächste Haus (=Bauernhof) und setzt da den Punkt. Weil du gehst ja nicht mitten auf den Hof um den Punkt zu setzen, weil ist ja Privatgrund. Oder aber ohne Luftbild würdest du den Punkt grob schätzen und dann daheim im Luftbild die Position entsprechend anpassen.

Nein, weil man die Daten (Adresse und Position) selbst vor Ort erfasst. Alles andere sind für OSM ja nur Indizien, dass dort eine entsprechende Adresse sein könnte (die Daten könnten falsch sein).

Diese Art der Diskussion wundert mich aber schon sehr, muss ich sagen.

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Die Quelle der Daten ist eine andere.

Welcher Daten?

Die erfassten Daten sind der Name des Hofes, der aus dem Bundesanzeiger stammt und die Fläche des Hofes stammt einmal aus dem Luftbild und einmal aus wie auch immer man es vor Ort kartografiert hat.

Ich seh da aber schon @aighes Argumemt. Zwischen dem Workflow „Adresse steht im Bundesanzeiger, findet sich aber nicht in OSM -> User guckt bei Google wo die Adresse ungefähr ist -> User schaut auf dem Luftbild, sieht dass ungefähr wo er es sich gemerkt hat nur ein Gebäude ist, trägt es ein“ und dem Workflow „Adresse steht im Bundesanzeiger, findet sich aber nicht in OSM -> User guckt bei Google wo die Adresse ungefähr ist -> User fährt zu den Koordinaten die Google ausgespuckt hat , sieht dass ungefähr wo er es sich gemerkt hat nur ein Gebäude ist, trägt es ein“ fällt es mir schwer einen juristischen Unterschied zu sehen.

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Adresse und Position der Adresse.

Was davon findest du in: Way: ‪Schmeißer‬ (‪1155747214‬) | OpenStreetMap ? Ich sehe da weder eine Adresse noch eine Position dieser Adresse. Genau das wäre dann eine Urheberrechtsverletzung. Weil das erlaubt Google dann nicht und ich gehe davon aus, Garmin & Co. ebenfalls nicht. Da wäre ich bei dir.

Ich bin kein Jurist, sehe da aber schon einen wesentlichen urheberrechtlichen Unterschied.

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der Unterschied ist, dass du auf dem Luftbild nicht sehen kannst ob die Adresse stimmt, vor Ort aber schon

Mich wundert nicht, dass es dich wundert. Im Urheberrecht gibt es das eigene Dazutun, was den Unterschied zwischen Verstoß und eigenem Werk machen kann.

Was gerade herausgefunden werden soll, wo ist diese Grenze in diesem Fall. Deine Einlassungen deuten nicht darauf hin, dass Du diese Grenze verständlich definieren könntest. Sich wundern, ist keine Definition.

Oh, jetzt verstehe ich. Danke für die Aufklärung! Ich hatte die Diskussion so verstanden, dass auch Adressen eingetragen wurden.

Tut mir leid, @lberges. Mein Fehler.

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… und genau deswegen verstehe ich die ganze Diskussion nicht. Die Daten gehören sofort gelöscht, da mit dieser Verfahrensweise die Legalität von OSM untergraben wird!
Alles andere (alter Datenbestand der Liste, Betreiber als "name) ist nur nebenbei zu beanstanden. Wann wird diesem Treiben endlich ein Ende gesetzt???

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