Gut gesagt. Ein Beispiel: In Deutschland haben „richtige“ Straßen innerorts meist einen Straßennamen; es ist recht selten, dass eine ausgebaute Straße mit Wohnhäusern rechts und links etc. keinen Namen hat. Daher kann es mMn sinnvoll sein, an solche Straßen (sie sind selten, kommen aber vor) noname=yes zu taggen, eben um klarzumachen, dass der Name nicht etwa nur in den OSM-Daten noch fehlt, sondern dass es wirklich keinen erkennbaren Straßennamen gibt. Das kann Anfänger davon abhalten, an solche Straßen irgendwelche Behelfsnamen zu vergeben, es kann aber auch für Fortgeschrittene hilfreich sein, weil es bedeutet, dass niemand extra zum Nachsehen des Straßennamens vorbeifahren muss, sondern dass wir uns die Mühe sparen können. 
Dagegen ist an Feldwegen, Zufahrten usw. die Sachlage ganz anders: Sie haben selten Eigennamen, daher ist noname=yes hier unnötig.