Bei der Druchsicht des Truppenübungsplatzes (Wattener Lizum) stellt sich mir die Frage wie man diese Gebiet korrekt mappen soll / kann.
Aktuell ist das Gebiet mit den Tags: military = range. versehen.
Tatsächlich besteht in diesem Gebiet ein generelles Betretungsverbot - ausgenommen von diesem Verbot sind Verkehrswege und Touristensteige.
Das Kommando des Truppenübungsplatzes gibt frühzeitig sogenannte “Schusszeiten” bekannt - zu diesen Zeiten gilt ein generelles oder teilweisese Betretungsverbot der betroffenen Zonen bzw. des gesamten Gebietes.
Die oben genannten “Touristischensteige” sind in enger Abstimmung zwischen Wegehalter (TVB/ Alpenverein, etc.) und Kommandeo des Truppenübungsplatzes definiert worden. Nur für diese Steige gibt es eine Ausnahe des Betretungsverbotes. (diese Ausnahme gilt nicht während der Schießzeiten)
Das führt mich zu meiner Frage - wie will die OSM-Community mit diese Situation umgehen? Besonders interessant finde ich das Thema Routing. Für den Anwender wäre es ein Mehrwert, wenn nur über “freigegebene” Steige geroutet wird.
Mein Vorschlag ist daher, dass ich alle Wege die nicht zu den Offiziell freigegbenen Wege gehörten mit dem tag access=no zu versehen.
Eine andere Möglichkeit, wäre noch alle “nicht freigegbenen” Wege aus der OSM zu löschen - das wiederspricht aber vermutlich den Grundsätzen der OSM und die gelöschten Wege finden nach und nach wieder Einzug in die OSM.
Ein Routingverbot liegt nahe - da das Kommando des Truppenübungsplatzes ausschließlich die “freigegebenen” Wege sondiert und von Blindgängern befreit. Das Routingverbot ist damit sicherheitsrelevant.
Wege löschen halte ich für eine ganz schlechte Idee. Die sind da und sind im Luftbild sichtbar und vor Ort auch klar sichtbar.
Woazboat hats eh schon gesagt, da einfach Tag:access=no - OpenStreetMap Wiki durchelesen. Das ist eher für den Fall, dass man da nicht fahren/gehen kann. Also Straße kaputt. Nicht “Darf nicht”.
Außerdem gibts laut Key:access - OpenStreetMap Wiki ja auch ein access=military. Das würde sich doch anbieten, wenn ich nichts übersehe? Alternative ‘könnte’ auch access=permit sein. Aber wenns military gibt, dann sollte auch military genutzt werden ^^
Beim TÜPL Allentsteig hat man alles auf access=no getaggt. So glücklich mit der Lösung bin ich nicht.
Vorallem da zumindest einzelne Wege trotzdem von der Öffentlichkeit benützbar sind. Bei diesen halb-öffentlichen Wegen halte ich access=no nicht angebracht.
Wenn der Weg nur fürs Militär ist, würde ich wie mein Vorredner access=military verwenden.
Ich bin auch für permissive!
Passt auch zu den teilw. gesperrten Wegen im NP Kalkalpen (Schießplatz Molln), wo meist nix los ist und daher offen ist oder zu Bruckneudorf, wo ein Haufen offizielle Wanderwege mitten durch führen.
und vielen Dank für euren Sichtweisen. Nach der Durchsicht der verlinkten Diskussionen komme ich zum Schluss, dass es nicht so einfacht ist und der Umgang in Militärischensperrgebieten bereits mehrfach diskutiert wurde.
Zusammengefasst:
freigegebene “touristische” Wege: access=permissive
weitern Wege: access=military Optional auch accsess=private & private = military
Danke für die Heeres GPX. Meines Wissens ist auf der Naviser Seite nie gesperrt. Den Weg von der Knappenkuchl zu den Tarntalern, der in der OSM ist, den gibt es übrigens gar nicht. Ansonsten kein Problem mit access=private++ für das was in dem Bereich wo scharf geschossen wird. Was sagen die Wirtsleute der Lizumer Hütte zu deinem Vorhaben?