Wenn du damit sagen willst, die Erfassung von Gehwegen als sidewalk=left/right/both sei Fußgängerunfreundlicher, dann ist das totaler Unsinn.
Die Erfassung von Gehsteigen als eigenen Way ist viel mehr das, was routingunfreundlich ist, und damit für Fußgänger total suboptimal. Zum einen führt das zu haufenweise Hilfslinien, obwohl man als Fußgänger rein theoretisch an jeder beliebeigen Stelle die Fahrbahn betreten kann, um sie z.B. zu überqueren. Diese Hilfslinien führen dann wiederum zu total unsinnigen Routinganweisungen (übrigens ebenso für Radfahrer, wo sie noch verwirrender sind, da man deutlich schneller unterwegs ist) wie “In 20m rechts abbiegen und in 30m links abbiegen”, wenn man die Straßenseite wechseln soll und bilden meistens die Realität vor Ort überhaupt nicht ab (was schon an ihrer Natur als Hilfslinien liegt, die zugefügt werden um ein Routing zu ermöglichen, ohne, dass sie vor Ort existieren). Das widerspricht wiederum dem Grundatz, dass nur das Eingetragen werden soll, was vor Ort auch vorzufinden ist.
Oder aber, der Hilfsweg ist vergessen worden, was wiederum zu langen Umwegen führen kann, wie etwa beim Routing von diesem Way zu diesem Way
Nebenbei führt die Konevntion, Straßennamen nicht an parrallel laufende paths zu schreiben (was IMO auch vollkommen korrekt ist), dazu, dass die Fußwegführung so komplett ohne Straßennamen auskomemn muss.
Das Sidewalk-Tag bietet dagegen eine genauso breite Palette an Möglichkeiten zu genaueren Beschreibung des Gehwegs wie ein eigener Way, wenn man Werte wie sidewlk:right:smoothnes=excellent o.ä. nutzt.
Es gibt also schlicht keinen Grund, Gehsteige als eigenen Way auszugliedern. Und die Behauptung, dass das zu einem gerechteren Fußweg-Routing/mapping oder was auch immer führt, ist totaler Unsinn!
Viele Grüße