Also dein erstes Beispiel sähe nahezu genau so aus, wenn man den Gehweg als sidewalk erfasst hätte (z.B. entlang der Straße Altmarkt), dein zweites Beispiel aud jeden Fall.
Ein beidseitig abgesenkter Bordstein sollte mit highway=crossing und crossing=uncontrolled eingetragen werden. Das sollte ausreichen, um für Wheelchair-Mapping geeignete Übergänge zu finden.
Das Argument mit den vielen Tags an einem Way sehe ich definitiv nicht als Grund an. Für ein Programm sollte das überhaupt kein problem sein, ein paar Tags mehr auszulesen und der normale Nutzer von OSM-Daten kommt mit den Rohdaten ohnehin nicht in Kontakt.
Ein seperates Eintragen von ways als Bürgersteige birgt nunmal eine viel höhere Fehlerquelle. Um jede einzelne Routingmöglichkeit einzutragen müsste man ein ganzes Wirrwa von Wegen erfassen, die vor Ort alle nicht vorhanden sind. Das kann doch nicht gewünscht sein!
Grüße