geri-oc
(Gerd Richter)
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Du kannst nicht “Daten-Fehler” für falsches Routing verantwortlich machen.
Man sollte sich doch beim mappen an das WIKI als Grundlage halten. Dort ist das sidewalk:both;right;… gegenüber dem separaten Weg nicht einmal abgestimmt. Und nicht immer am “queren wo es möglich ist” festmachen, ein Rollstuhlfahrer kann das nicht. Wenn jemand von einem vorgeschlagenen sidewalk abweichen möchte, kann er das doch auch. Es gibt aber auch “Fußwege” die kein sidewalk sind und durch Geländer getrennt sind. Aber der “sichere” Fußweg sollte schon über abgesenkten Bordstein und Straßenquerungen möglich sein:
http://www.openstreetmap.org/directions?engine=mapzen_foot&route=51.05100%2C13.73477%3B51.04898%2C13.73791#map=17/51.04997/13.73626
http://www.openstreetmap.org/directions?engine=mapzen_foot&route=51.0025%2C13.7996%3B51.0079%2C13.8016#map=16/51.0053/13.7990
Das Argument alles an den hw der “Straße” zu mappen führt zu massenhaften Schlüsseln und Werten, die für ein Straßenstück ausgewertet werden müssen. Normalerweise müssten ja sogar für smoothnes, surface, access, … für jede Spur eingetragen werden, wenn dies zum routen herangezogen werden sollte.
Siehe dazu auch die lanes Diskussion http://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=59846 .
Ich sagte nicht “Unsinn” - aber ungenau aus Sicht des Fußgängers. Siehe meine Gründe und vergleiche doch einfach einmal einige Fußwegrouten. Vielleicht auch einmal aus Sicht von Eltern für einen sicher Schulweg oder für jemanden, der mit Rollstuhl unterwegs ist. Und mappe das dann einmal für dein Gebiet zum Vergleich.
EDIT:
Wie du aus der Schriftfarbe von sidewalk:: erkennst ist es ein Vorschlag - http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Proposed_features/Sidewalk