Möchte noch jemand Popcorn?

Ob ein Durchschnittswert, der dann ungefähr der Hälfte der Mapper/Diskutanten zu klein und der anderen Hälfte zu groß ist, irgendetwas nützt, wage ich zu bezweifeln.
Insofern verzichte ich darauf, hier einen konkreten Zahlenwert fallenzulassen (auch wenn ich zu dem genannten Wert von einer Woche eine klare Meinung habe). Bestenfalls bei einigen qualitativen Kriterien besteht die vage Chance auf eine gewisse Einigkeit, etwa: je öfter man selbst (oder andere aktive Mapper) an der Baustelle vorbeikommt, desto kurzlebiger darf sie sein, um eingetragen zu werden.

Selbst über die Korrelation der Verkehrsbedeutung der betroffenen Straße mit der Mindestdauer kann man schon trefflich streiten. Einerseits mag man argumentieren, daß gerade auf “wichtigen” Straßen möglichst aktuelle Informationen wünschenswert sind. Wer allerdings sein Navi nur in größeren Abständen aktualisiert (oder aktualisieren läßt) und gerade die Baustellenphase erwischt, wird anschließend noch monatelang ohne Not durch die Pampa statt z.B. über die Autobahn geleitet. Und gerade auf “wichtigen” Straßen sind einerseits Umleitungen in der Regel auch besser ausgeschildert (sodaß man nicht zwingend topaktuelle Navi-Daten braucht), andererseits ist aber auch der kleinräumige Ausweichverkehr größer (und eine Navigation weit drumherum vorteilhafter).

Letzten Endes ist das Eintragen von Baustellen immer eine Einzelfall- und teilweise auch Bauchentscheidung, mit der man falsch liegen kann, u.a. weil die Dauer sich oft nicht zuverlässig abschätzen läßt. Ich habe hier mal eine Baustraße “eröffnet”, die aussah, als würde sie für einige Monate eine parallel verlaufende Straße ersetzen. Irrtum, schon nach einem Tag war sie wieder dicht. Und andererseits habe ich mal eine Baustelle mitten in der Stadt nicht eingetragen, von der ich glaubte, sie würde nur wenige Wochen andauern. Naja, nach einigen Monaten Bauzeit habe ich sie dann doch eingetragen - und weitere Monate später wieder zurückgesetzt.