Ich habe auch nicht sagen wollen, dass es sinnlos ist, Daten anzugeben, die Menschen mit Handicap helfen können, aber es ist doch sicherlich nicht sinnvoll, wie einige es am liebsten hätten, jedes VZ (das ist übrigens das offizielle Kürzel für Verkehrszeichen) oder jeden Baum aufzunahmen, der am Straßenrand wächst.

Aber auch wenn die Luftbilder auf Google, Bing oder sonst wo öffentlich zugänglich sind, ist doch teilweise hahnebüchen, z.B. die Grundstücksgrenzen oder Einfriedungen zu erfassen. Sicherlich sind viele Sachen in bereits vorhanden sind auch sinnvoll, aber viele Dinge erkennt der gescheite Mensch sicherlich auch vor Ort erkennen. Wie bereits erwähnt können Hausnummern oder Fußwege sicherlich für Nutzer sinnvoll sein, aber wo hört dabei die Grenze auf?

Ist gleich, nur weil jetzt schon etwas auf einem Luftbild zu sehen ist, auch gleichzeitig ein Freibrief ausgestellt, das ganze auch zu taggen. Was macht Ihr bei einem Luftbild, wenn im Garten ein Pool eingelassen ist? Wird er eingetragen oder nicht?

Und auch wenn eine Gruppe von Menschen mit Handicap unterwegs ist, ist sicherlich auch eine Rampe, Pfosten oder eine Treppe sinnig zu taggen.
Aber ich persönlich kenne keinen Blinden, der selber in der Lage wäre, Openstreetmap so aktiv zu nutzen, dass er dadurch sicher geführt würde. Und wenn er durch einen Begleiter geführt wird, ob Mensch oder Tier, so wird dieser sicherlich auch die entsprechenden Hinweise an den Blinden geben.

Und noch einmal zu den Daten vom Pferdehof. Die Wege sind ja öffentlich zugänglich, es ist keine Beschilderung oder Absperrung vorhanden. Was in einem solchen Fall? Als private / permissive eintragen finde selbst ich dann ein bissel übertrieben.