Oli-Wan
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Das ist mir zu pauschal. Bei einem zwei Meter breiten Waldweg ist die Streuung der tatsächlich zurückgelegten Bahnkurven zwar größer als bei der parallel verlaufenden 10 Meter breiten Bundesstraße (wobei der Unterschied bei Auswertung der Richtungsinformation kaum noch ins Gewicht fällt), das kann aber im Fehler des aufgezeichneten Weges durch die Empfangsbedingungen (dichter Wald gegen großzügig freigeschnittene Trasse) überkompensiert werden.
Auch die Anzahl der auf einer Straße bzw. einem Weg verlaufenden GPS-Tracks ist nicht unwichtig. Abgesehen von Mittelung mit “viel hilft viel” kann man bei einer größeren Anzahl auch die Genauigkeit bzw. die vorherrschenden Empfangsbedingungen besser beurteilen.
Sprich: ideal sind 1) schmale Wege mit 2) freier Sicht zum Himmel und 3) sehr vielen vorhandenen GPS-Tracks - und am besten natürlich ein flächendeckendes Netz solcher Wege. Da es sowas praktisch nie gibt, gilt es einen Kompromiss zwischen den genannten Merkmalen zu finden.