Überarbeitung einer komplexen Kreuzung

An einer Kreuzung in Fürth wurde ich durch einen Hinweis von @epigen108

darauf aufmerksam, dass die bisherige Lösung mehrere Nachteile bringt. epigen108 ging es um die Fußgängerampeln, ich sehe z.B. auch die Fahrradspuren schlecht eingearbeitet.

Auf meinen Kommentar und meine Frage im Hinweis kam keine Resonanz, darum versuche ich es hier (und hoffe im richtigen Forum-Bereich gelandet zu sein).

Hat jemand Beispiele, eine bewährte Strategie und Praxis-Tipps, wie man das verbessern kann? Oder täusche ich mich und es ist ok, wie es ist?

Das ist ja ein wunderbares Gewusel da. /s

(Die Bing Bilder sind zu alt, bei den esri world sieht man die wohl aktuelle Situation)

Also, wenn man Radwege separat mappt, müssen diese ja auch eine “doppelung” der Ampel bekommen. Es gibt ja auch Kreutungen ohne separate Fahrradampel, und dort muss der Radweg genauso “über” eine Ampel (node) geführt sein.

Man kön te argumentieren, dass dieses Dreieck aus den zwei hw=tertiary und dem hw=footway=crossing so in der Form nicht der Realität entspricht, da gibt es keine weitere Insel die das trennt.
Dasselbe gilt dann analog für das Dreieck richtung Norden zwischen den hw=primary, hw=tertiary und hw=footway=crossing.

Wenn man das umbaut, muss man die jeweiligen no-u-turn relationen mitnehmen, klar.

Und

Widersprechen sich da auch etwas, einmal soll das nur mit einem Knoten gelöst werden, andererseits soll man das aufteilen, wenn verschiedene Attribute es nicht anders zulassen das korrekt zu mappen.
Also wäre damit schon mal das nördliche Dreieck “erlaubt”, da es mindestens zwei verschiedene Klassen highway sind.
Bei dem östlichen Dreieck sind vielleicht die lanes oder turn:lanes unterschiedlich, aber das kann man auch mit *:forward= und *:backward= zusammenführen.
Die anderen Tags widersprechen sich erstmal nicht.

Allerdings find ich da auch die Kombi bicycle=use_sidepath + cycleway=no, also irgendwas ist da auf jeden fall falsch.


Bei

Ist die Grafik:


beschrieben. Darin sieht man auch diese virtuellen Dreiecke, wo keine Insel vor Ort existiert. (Hier aber nur zwischen den hw=secondary untereinander, ohne hw=footway=crossing, wo es jeweils eine Insel gibt)
Vielleicht hilft die Anschauung ja beim Nachdenken oder Diskutieren.

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Ich sehe das Problem nicht im Mapping der Straßen, sondern bei den Ampelnodes!
Die Straßen sind eigentlich sehr gut abgebildet bei der Detailtiefe.

Wegverlauf: 880363433 | OpenStreetMap

dieser Fußgängerüberweg hat in OSM drei (!) Ampeln, obwohl reell nur eine vorhanden ist. 2x an den Kreuzungspunkten und 1x am way.
Außerdem haben die Straßen-ways dann auch mehre Ampeln auf dem way, obwohl reel nur eine (an der Haltelinie) wirksam ist.

Hier sollte nur am way des Fußgängerüberweges die Ampel getaggt werden und nicht zusätzlich a den Kreuzungspunkten. Dann hat der Fußgänger nur 1 Ampel und der Autofahrer auch nur eine.

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Das wäre minimalinvasiv, gefällt mir!

Wie siehst du das mit den (rot asphaltierten) Radlspuren? Sollte man die Radwege im Kreuzungsbereich eher eigenständig mappen, oder es lassen wie es ist?

Hallo @cyton ,
so wie du es mir detailliert aufgezeigt hast
(ähm, ich hab das im wiki gar nicht gefunden … peinlich …)
kommt es mir für diese Kreuzung ziemlich logisch vor. Ganz durchdrungen habe ich die Anleitung noch nicht, aber ich werde mich tiefer einlesen. Besten Dank für den Hinweis!

Wenn ich nur diesen einen Zweig der Y-Kreuzung betrachte:
Ist es aus deiner Sicht egal, auf welcher Seite des Kreuzungspunktes ich die eine Ampel auf den Fußgänger-way setze?

Ich dachte ja, ich müsste erst die zwei bisher nach Fahrspuren aufgeteilten Zweige der Würzburger Straße, kurz hinter der Verkehrsinsel, wieder zusammen führen. So hätte ich ein kurzes Stück beidsetig befahrbarene Würzburger Straße, über das dann der Fußweg mit nur einem Punkt kreuzen kann. Dann wäre der Ampel-node genau auf dem Kreuzungspunkt und es braucht auch nur einen.

Auf die ganze Kreuzung diese Logik anzuwenden heißt dann:
Simultan würde ich das für die, auf die Würzburger Str treffende, Kappellenstraße und für die Würzburger Straße in Richtung Westen auch machen.

So habe ich meinen Kommentar im Hinweis gemeint, ist irgendwie schwer rüber zu bringen …

Noch aufgefallen ist mir:
Dieses Stück Würzburger Str. müsste doch mit higway=primary getaggt sein, oder?

Langsam verstehe ich: dieses Schema entfernt sich vom bisher etablierten Linien-Tagging, legt erst mal die Verkehrsflächen fest, um dann über diese Flächen die Linien der getrennt gemappten Verkehrswege (Kfz, Rad, Fuß, Tram, Busspur, …) zu führen.
Aufwändig, vom Ergebnis aber ziemlich überzeugend, ist mein Eindruck

edit: typo

Naja, gehört das zur Würzburger Str. vor oder nach der Kreuzung?

Da der Verlauf der hw=primary nicht dem Namen folgt, sondern der Kapellenstraße dann ist das jetzt richtig.

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Welcher Kreuzungspunkt, welche Seiten? Nein, keine weitere Ampel irgendwohin setzen. Die Ampel-tags sind doch bereits am way dran. Keinen Ampel-node auf den way, sondern die Ampel-tags am way selbst. Und die sind ja schon da.

Nein.
Dieser Way wird ja nur von demjenigen Verkehr genutzt, der von der tertiary kommt. Da kommt kein weiterer Verkehr dazu, also woher soll da plötzlich die Verkehrsbedeutung steigen? Nur weil es zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen einer primary liegt? Nein.

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Das klärt mein Missverrständnis, ich dachte du sprichst von einem Ampel-node - danke!

Danke @cyton für den Link und die Grafik! :heart:

Es gibt für viele Fragen ganz brauchbare Einträge im OSM wiki auch auf Deutsch.

Hallo @cyton
kannst du mir da noch einen Hinweis geben, wo dieser Widerspruch besteht?

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Das ist grundsätzlich schon Ok: Es gibt einen benutzungspflichtigen Radweg, aber nicht direkt an dieser Fahrspur. Hast Du öfters, wenn Fahrspuren getrennt gemappt werden.

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