Warum nicht? Auch ein Wald sieht nicht ueberall gleich aus: Im Moor stehen da vielleicht gerade mal 8m hohe Birken, angrenzend an einen alten Buchenwald wird sowas eher als natural=scrub markiert.

Wenn es fuer Tags keine genauen Definitionen gibt (wie es bei OSM meistens der Fall ist), dann muss man halt bei der Auswertung auch eine gewisse Unschaerfe beruecksichtigen.
Das ist insbesondere bei den Feld- und Waldwegen sowieso angebracht, da hier die Nutzbarkeit sehr stark jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt. Hier in der Gegend gibt es genug Wege, die z.Z. mit Fahrrad oder normalem PKW unpassierbar sind, waehrend man da im Sommer noch bestens lang kam. Es gibt genauso auch den umgekehrten Fall, dass einige Wege jetzt gut befahrbar sind, waehrend man im Sommer dort im losen Sand versunken ist.

Wenn du grade2-grade5 auf die lokalen Gegebenheiten der unbefestigten (im Sinne von nicht aspahaltierten…) Wege abbilden willst, dann interpretiere es doch
grade2 : ueberdurchschnittlich
grade3 : durchschnittlich
grade4 : unterdurchschnittlich
grade5 : kein richtiger Weg, eher eine Fahrspur

Gruss
Torsten