Ich bin zufällig auf diesen älteren Post gestoßen, in dem auf das Tagging eines Teils der Verkehrsfläche der Reichsstraße in Berlin als separater landuse=residential hingewiesen wurde:
Es handelt sich dabei eine begehbare befestigte Fläche und einen Grünstreifen mit ein paar Bäumen drauf. Wenn so eine Fläche separat gemappt werden soll, ist dann landuse=residential die richtige Wahl? Da wohnt keine Menschenseele. Für mich zählt das eher zu dem Verkehrsweg der Reisstraße. Oder liege ich da falsch?
Weitere Flächen derselben Art sind teils genau so, teils gar nicht separat gemappt, teilweise lediglich mit einem highway=footway versehen. Also alles nicht sehr konsistent.
Eigentlich wäre die Landnutzung dort ja vmtl. Verkehr (auch wenn es ein Grünstreifen ist), nur haben wir sowas bei OSM ja nicht, deswegen würde ich es einfach frei lassen. Oft werden die Verkehrsflächen aber auch einfach mit den umliegenden Landuses überzogen. Im Endeffekt also eigentlich so behandeln, wie die “Straße” drumherum.
Ich hatte mal eine weile sowas korrigiert, nebenbei was gehört oder gesehen.
Ich hatte mir eine maproulette challenge gebastelt dafür (ohne viel Beschreibung oder so); MapRoulette
Hatte auch oft große Teile dabei, di ich dann anhand der Flurstückskarte aufgeteilt hab und die Straße(n) dazwischen frei gelassen.
Teils hab ich dann für nur einen Häuserblock ein neues landuse=residential gezogen, und das alte als bordsgein um-getaggt plus fixme (bordstein verifizieren, ich war ja nie vor ort).
Anderer kram dabei waren kleingartenanlagen, friedhöfe, als multipolygon bauen oder aufteilen, benannte gebiete als place=* anlegen. Oder ich wusst nicht genau damit umzugehen und habs geskipped.
in Berlin gibt es noch viele Stellen, wo das residential zwar schon einigermaßen präzise von sonstigem landuse abgegrenzt ist, außer aber für öffentliches Straßenland, das ist oft noch dabei (bis zur Bordsteinkante), in diesem Kontext steht auch das von Dir gezeigte Beispiel. Ich glaube es herrscht Einigkeit, dass das tagging hier sicherlich nicht passt, so wie m.W. in Berlin auch insgesamt die residentials nach und nach alle umstrukturiert werden sollen, so dass die öffentlichen Bereiche nicht mehr enthalten sind (namentlich Gehwege, Straßenparken, etc.).
Es ist nicht nur ein Grünstreifen. Zwischen den beidseitig gelegenen Parkplätzen gibt es einen Fußweg, der an beiden Ende in einen befestigten Platz übergeht. Das wiederholt sich so im Verlauf der Reichsstraße vielfach.
Die Fläche könnte man sicher als area:highway=footway mappen, den Grünstreifen separat, natürlich nur, wenn man sich die Mühe machen will, so detailliert vorzugehen.
So schrieb ich es eingangs, habe danach nur etwas abgekürzt …