Da habe ich aber doch genau das Gegenteil geschrieben!

Als erstes stellt man fest, ob es überhaupt ein Weg ist: Ein früherer Weg in einem Naturschutzgebiet, der vor 20 Jahren gesperrt und zurück gebaut wurde, ist heute nur noch eine Baumschneise in einem Wald ohne jedweden Weg. Dorthin gehört auch kein Weg eingezeichnet. Wenn ein Gruppe verirrter Wanderer einmal quer über eine Wiese läuft und das Gras an der Stelle für ein paar Tage flach liegt, ist das deshalb noch kein Weg. Des weiteren sind reine Forst-Rückegassen im Wald keine Wege und gehören nicht in OSM (Rückegassen sind die Spuren alle 20 bis 50 m in einem bewirtschafteten Wald, auf denen das Holz zum nächsten Forstweg gezogen/gebracht wird. Jene werden auch nur alle 5 bis 15 Jahre oder so genutzt).

access=no, bicycle=no, foot=no wird dann vergeben, wenn der Weg rechtlich aufgrund von Schildern oder Absperrmaßnahmen vor Ort bzw. lokaler besonderer Gesetze (Naturschutzgebiete, …) gesperrt ist, aber als Weg/Pfad vorhanden/erkennbar ist.

Ansonsten einfach gar kein access-Tag vergeben. Also ändert sich das auch nicht abhängig davon, ob einer durchfährt oder nicht oder ob es Winter oder Sommer ist. Sonst wäre das viel zu willkürlich. Das kennt man doch von Wanderungen mit Leuten, die sonst nur durch Stadtparks laufen. Die fangen an zu zweifeln, ob das denn noch ein Weg sei, obwohl ich als häufiger MTBler/Wanderer denselben noch als ordentlichen Wanderweg bezeichnen würde.