• Wenn der Weg nur noch eine Schneise mit niedergeknickten Gräsern/Pflanzen ohne “Trampelpfadcharakter” ist, würde ich diesen von der Karte löschen. Falls dagegen ein anscheinend häufiger genutzter Trampelpfad ohne Bewuchs am Boden erkennbar ist, sollte der Weg erhalten bleiben. Das hängt auch von der Umgebung ab. In der Stadt mappt man sicher nicht jeden solchen Weg, in manchen Wäldern dagegen können solche oder schlechtere Wege durchaus offizielle Wanderwege sein.

  • Falls der Weg danach in der Karte bleiben soll, kannst du ihn als erstes mit width=0.5 und smoothness=very_bad taggen. Beide Tags natürlich nach den Gegebenheiten vor Ort anpassen.

  • Wenn sich der Weg in einem Nationalpark, Naturschutzgebiet oder einem anderen Gebiet befindet, wo das Verlassen der markierten Wege verboten ist, solltest Du den Weg danach mit access=no +bicycle=no + foot=no markieren. access=no wäre von der OSM-Theorie her ausreichend. Aber es gibt immer wieder Autofahrer, die jeden Weg, den Autofahrer nicht befahren dürfen, mit access=no taggen, obwohl Fußgängern und Radfahrer diesen nutzen dürfen. Genauso gibt es MTBler oder Wanderer, die jeden Weg, den sie befahren/begehen, mit bicycle=yes oder foot=yes taggen, selbst wenn jener rechtlich gesperrt ist. Um diesbezüglich also keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: access=no + bicycle=no + foot=no.

  • Wenn der Weg im Eingangsbereich mit einem Verbotsschild, einem Zaun, einer Hecke oder extra viel bewusst dorthin gelegtem Gestrüpp versperrt wurde, würde ich diesen auch wie oben als gesperrt markieren.

  • In einem “normalen” Wald darf man aber auch abseits der Wege durch den Wald laufen, daher würde ich den Pfad dort nicht als gesperrt markieren. Ggf. kannst Du ihn, falls passend, mit sac_scale=hiking oder sac_scale=mountain_hiking markieren. Leider besteht in der Mapnik-Karte kein sichtbarer Unterschied zwischen einem solchen und z.B. einem asphaltierten Inline-Skater-geeigneten Weg, aber das kannst Du nicht ändern.