Nur weil Autofahrer sich oft gerne idiotisch verhalten muss man solchen Leuten nicht unbedingt auch noch quasi recht geben und das tagging verändern :wink:

Da könnte man halb Italien mit crossing:priority=no taggen /s :stuck_out_tongue:

Das ist richtig, aber z.b. ID setzt highway=crossing auf Verdacht, sobald man schneidende Weg/Straße verbinden lässt.

Außerdem gibt es

  • Ausfahrten, die nicht über den Bordstein führen und trotzdem wartepflichtig sind und
  • Straßen, die über den Bordstein führen und deshalb wartepflichtig sind.

Aus kein highway=crossing am Knoten kann genauso wenig geschlussfolgert werden, wie aus marked und uncontrolled.

Ja, leider…

Vor allem bei den Straßen sollte da jedenfalls ein crossing getaggt sein (ist ja doch eine reguläre Straße). Bei z.b. größeren Parkplatzausfahrten (die oft nicht über den Gehsteig führen) kann ein crossing auch durchaus sinnvoll sein. Jede einzelne Hauseinfahrt damit zu taggen ist aber sinnlos und entwertet den Tag da nicht mehr wirklich zwischen ‘richtigen’ Fußgängerübergängen und sich einfach schneidenden Wegen unterschieden werden kann. Wenn alles damit getaggt ist ist quasi nichts getaggt.

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| Langlaeufer
March 27 |

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Ich würde das crossing=* wie im Proposal lieber weitgehend loswerden. Die Begriffe sind schlecht gewählt und werden oft wörtlich genommen:

Crossing marked und uncontrolled sollte eigentlich beides einen Fußgängerüberweg mit Priorität darstellen, wird aber verstanden als:

  • crossing=marked (irgendeine Markierung)
  • crossing=uncontrolled (ohne Ampel egal ob markiert oder nicht)

sehe ich auch so, diese beiden Begriffe sind schlecht gewählt. Das “marked” kam auch ohne Diskussionen einfach über iD rein, die aus einer Laune heraus das tag eingeführt haben, beim “uncontrolled” gibt es viele Mapper, die aus Beharrungsvermögen oder Tradition dem tag treu bleiben, was im Grunde allgemein auch eine gute Strategie ist, weil Änderungen sehr teuer sind und trotz immer guter Intentionen selten dazu führen, dass die Situation klarer und einfacher wird (nur würde ich bei “crossing” sagen dass es sowieso nicht mehr schlimmer werden kann :wink: ).

Priority wäre wichtig für Ausfahrten über den Bürgersteig/Bordstein (und das sind nicht nur Hausausfahrten und Verkehrsberuhigte Straßen sondern gerne auch mal bei 30-er Zonen). Da haben die Fußgänger Vorrang auch ohne Zebrastreifen. Das kann man derzeit gar nicht richtig abbilden.

Auch kann ein Router international nicht wissen, welche Markierungen nun Wartepflicht für die Autofahrer verursachenz.B bei:

  • markings=dashed Radfahrer haben Vorfahrt, Fußgänger nicht
  • markings=zebra Fußgänger haben Vorrang, Radfahrer nicht etc.

auch dafür priority

von “priority” verspreche ich mir keine praktischen Vorteile, aber warum nicht, wenn es jemand so erfassen will. Praktisch ist viel eher relevant, wieviel Verkehr bzw. mit wievielen Fußgängern man tatsächlich rechnen muss (was fast immer auf bestimmte Tageszeiten und ggf. Wochentage beschränkt ist), wobei das nichts ist, was wir sinnvoll allgemein erfassen können (vielleicht könnte man für bestimmte Stellen und Zeiten tags machen dass es da immer zu Problemen kommt, bzw. explizit, wielange es ungefähr dauern wird, einen bestimmten Streckenabschnitt zu durchfahren, andererseits könnte ein Router bei bestimmten Punkten automatisch solche Zeitstrafen vergeben, z.B. vor Schulen zwischen 8 und 9 und 16-17h). Eigentlich sind dafür am besten flächendeckende live-Daten :slight_smile: Bei Ein- und Ausfahrten hat man in der Regel auch keine Alternativen, deren Erfassung sehe ich eher aus der Sicht der potentiellen Gefährung von Kindern auf dem Gehweg als interessant an, weniger wegen der Sekunden die Autofahrer beim Ausfahren warten müssen, aber bestimmt gibt es dazu auch krasse Beispiele wo man irgendwo 10 Minuten im Schneckentempo für ein paar Meter braucht, weil man durch querende Menschenmassen fahren muss, oder so ähnlich.

hier geht das Thema weiter Wiki Seite DE:crossing_ref