Abenteuerlich! “Besitzgebiete” kartografieren, um die Rivalität der in OSM “verewigten” Banden zusätzlich anzustacheln?

Ein allgemeiner Hinweis auf den Gefährdungsgrad reicht ja wohl. risk_type=grade1/2/3…
Wie man den dann definiert (von der erhöhten Taschendiebstahlgefahr bis zu lebensbedrohlichen Überfällen), entzieht sich meiner Kenntnis.
Bevor man aber so etwas macht, sollte man überlegen, in wessen Visier solche Aktionen OSM zerren könnten.

Diese Geschichte hat etwas mit Kriminalstatistik zu tun. Wie sicher/korrekt werden die Informationen sein? Wer will/kann die prüfen/korrigieren/manipulieren? Falschinformationen können in welche Richtung auch immer ernsthafte Folgen für die betroffenen Menschen und Gebiete haben. Separate mit entsprechender Fachkompetenz geführte Projekte, deren Daten auf der Basis ernst zu nehmender Statistiken (woher nehmen?) und nicht aufgrund zufälliger Erlebnisse oder vager Vermutungen erstellt werden, können über einen Renderprozess mit OSM-Karten gekoppelt werden, ohne darin enthalten zu sein. Das finde ich wesentlich sinnvoller.

Nicht daß mich jemand falsch versteht: Den Bedarf für so eine Spezialkarte kann ich gut nachvollziehen. Ich kritisiere den vorgeschlagenen Weg, so eine Karte zu realisieren. In OSM eingetragene Gefahrenstellen für Reiter, die aus den örtlichen Gegebenheiten resultieren, von jedermann kontrolliert und möglicherweise auf Grund solcher Hinweise behoben werden könnten, sind mit Gefährdungen durch kriminelle Handlungen nicht vergleichbar.

Gruß
tippeltappel