Das ist eben das Problem. Gehe ich mit OMS zum genannten See, sehe ich keinerlei Differenzierung des Geländes, wie auch sonst in der gesamten Alpen-Kartierung. So scheint es zwischen Waldgrenze und Gipfel keine einzige Vegetationsform oder Geländeform zu geben, auch wenn wir von der Botanik und von der Erfahrung wissen, dass nach der Waldgrenze die Latschen und Grasbewuchs beginnt, dann Geröll und Felsen, und zuletzt Gletscher (im letzteren Fall ist die Kartierung besser) - Informationen, die in jeder richtigen Wanderkarte eingetragen sind.

Um Missverständnisssen vorzubeugen: Ich bin völlig neu hier (und schreibe gerade meinen ersten Post ;-), und begeistert über die Fülle von Details und der Hingabe der Mapper, die es bei OSM gibt.

Doch gerade wenn es ums Gebirge geht, verstehe ich nicht ganz, warum auf der einen Seite eine Fülle von Details für Wege vorhanden ist (z.B. für hiking, tags wie mountain_hiking, alpine_hiking) etc.) und auf der anderen Seite das Gelände vernachlässigt wird, obwohl dies für die Orientierung und Wanderplanung sehr wichtig ist.

Bevor ich damit anfange: warum zeichnen denn keine anderen Mapper die Flächen für Latschen- und Grasbewuchs (tag:natural=fell), oder für Geröll und Fels (tag:natural=scree)? In Verbindung mit der topographischen Darstellung von cyclemap würde das die Karten für Gebirge wesentlich bereichern.

Gibt es technische Probleme (layer), oder ist dies einfach noch Brachland?

Von der Implementierung her sehe ich keine Schwierigkeiten, man könnte ja die Höhenlinien als ersten Maßstab nehmen: in den nördlichen Alpen liegt die Baumgrenze bei 1.800 m und die Schneegrenze bei 2.500-2.800m.