Im Unterforum Tagging wird derzeit die Verwendung von tracktype diskutiert, u.a. hier: Poll: how do you use tracktype?
Bei der Datenauswertung ist aufgefallen, dass es sehr seltsame, nicht zu erwartende Kombinationen von surface und tracktype bzw. smoothness und tracktype gibt, im Extremfall z.B. surface=asphalt mit tracktype=grade5, eine Kombi, die ich mir in der Realität nicht vorstellen kann.
Dem bin ich mal nachgegangen. Neben absoluten Newbies und “vergessen” ist mir ein häufiger, typischer Fall aufgefallen: viele Feldwegen, die direkt von einer Straße abgehen, und seien sie noch so schlecht, haben die ersten paar Meter asphaltiert. Wenn ich mir solche Changesets ansehe, scheint es, dass hier mit SC diese ersten Meter abgetrennt wurden und anschließend die Fragen(n) nach surface und evtl. auch smoothness beantwortet wurden.
Durch das Auftrennen wird der bereits vorhandenen und für 99% des Weges zutreffende tracktype auf beide Abschnitte übernommen. Anschließend wird surface (z.B. Asphalt) zugefügt, ein tracktype grade5 bleibt dabei unverändert. Der Bearbeiter bekommt hiervon noch nicht einmal was mit, da er das weitere Tagging nicht einmal sieht.
Beispiel: Way History: 1031094657 | OpenStreetMap
Das führt m.E. zu Inkonsistenzen.
Ich finde, SC muss bei Fragen nach surface und smoothness zwingend prüfen, ob an dem way ein tracktype getaggt ist und zwingend nachfragen, ob der tracktype noch passt. Ohne Beantwortung des tracktypes dürfen keine Daten in die Datenbank geschrieben werden.
Aber auch die anderen Editoren sollten bei Erfassung oder Änderung von tracktype/surface/smoothness prüfen, ob die Daten zueinander stimmig sind und zumindest eine Warnung ausgeben. Auch erfahrene User können das bei der Bearbeitung schnell mal übersehen.
Ergänzung: anpingen @westnordost