Straßen an "Legebatterien"

In dieser Gegend hier gibt es eine ganze Reihe schmaler Straßen (Sackgassen), an denen zahlreiche Wohnkartons stehen:

Die Straßen sind kaum breiter als ein PKW, haben keine Parkmöglichkeiten (auch nicht auf den Grundstücken), keine Wendemöglichkeit, keine Bürgersteige und werden auf den Seiten von den Vorgärten der einen und den Hintergärten/Hecken der anderen Reihe flankiert.

Manche der Wege sind nach unten zur Talstraße offen, andere enden an Pollern und/oder einer Treppe. Die Wege sind alle als Ortsstraßen eingetragen.

Wie würde man solche öffentlichen Wege sinnvollerweise taggen? “Ortsstraße” sollte ja wenigstens noch Platz für Fußgänger haben, und ein “Zufahrtsweg” wäre eher privat. “Seitengasse” scheint mir am besten zu passen.

Wichtig wäre auch, daß bei den nach unten durchgehendenden Straßen kein Routenplaner auf die Idee kommt, da könne man den Durchgangsverkehr hindurch leiten.

Mit lanes=1und width sollten die Straßen ausreichend beschrieben sein und ein Router sollte keinen Durchgangsverkehr/Abkürzung zulassen.

Kann man da mit nem PKW rein? Ja, wenn man “unbedingt muss” und eine Ikea-Küche o.ä. ausladen will. Das muss dann aber jeder Mieter für sich entscheiden. Der Paketdienst sollte da besser nicht reinfahren. Einfach als Fußweg+bicycle eintragen, da ja an der Nordseite verstärkt Treppen, Poller, und “blockierende” Parkplätze liegen.

highway=service
und
Wegbreite
und
kein Bürgersteig
und
keine Parkmöglichkeiten
und nicht mit:
Sackgasse

edit:
Wort “eventuell“ durch “nicht” ersetzt.

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:+1: … Ich würde hier noch service=alley ergänzen.

Das ganz allerding nur für solche dieser Wege, die auch tatsächlich mit dem Auto befahren werden dürfen und können, also weder Verbotsschilder noch Hindernisse wie Poller, Stufen, Blumenkübel … kann man auf den Luftbildern nicht wirklich erkennen.

Die Straßen können und dürfen alle mit dem PKW befahren werden. Ausgemessen habe ich sie nicht, ich schätze um 2,5 - 3 m. Freiwillig fährt man da aber nicht rein, weil man nur rückwärts wieder rauskommt (bis auf die wenigen Straßen, sie unten offen sind). Sie sind wie ganz normale Ortsstraßen beschildert.

Vorsicht! noexit=yes bedeutet nicht Sackgasse, sondern, dass man ab diesen Punkt mit noexit=yes auch nicht zu Fuß weiter kommt. Das sehe ich hier nicht.

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Bin auch für highway=service.

Wenn man auf den Link klickt ist der erste Satz:

”Das Tag noexit=yes wird benutzt, um zu kennzeichnen, dass ein Weg an einem bestimmten Punkt für jegliche Verkehrsart (also auch für Fußgänger) endet.”

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Hab’ mal für die Straßen mit Baumnamen eingetragen: “highway=service; service=alley; lanes=1; sidewalk=no; parking=no”. Breite habe ich nicht zur Hand. Die Straßen mit den Tiernamen weiter westlich muß man sich nochmal angucken. Die beiden westlichsten haben bereits Breite 3,6 m eingetragen und gehen zur Talstraße durch. Bei den anderen mit Poller fehlt die Angabe. noexit=yes paßt nicht, weil alle Straßen für Fußgängerinnen zur Talstraße durchgehen.

Du kannst auch geschätzte Wegbreite taggen.

War übrigens auch hier schon Thema:

lanes=1 würde ich weglassen und nur width/est_width verwenden. Es ist sehr umstritten, was lanes=1 genau bedeutet, wenn nicht eindeutig ist, ob eine Straße nur einspurig befahren werden kann und darf. Es gibt keine festgelegte Breite, ab wann eine Straße nur noch “einspurig” ist.

Eben. Schrieb ich ja. Und hier kommt man bei allen Zufahrten zumindest zu Fuß weiter.

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Es gibt keine festgelegte Breite, ab wann eine Straße nur noch “einspurig” ist.

wenn defakto zweispuriger Verkehr nicht mehr möglich ist

Es hilft nicht, wenn wir die Diskussion auch hier anfangen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es unterschiedliche Meinungen und keine klare Definition von lanes=1 gibt (wenn nicht klar angezeigt/markiert). width ist da wesentlich klarer in der Bedeutung und wertvoller im Informationsgehalt.

Hast Du aber nicht, sondern Deine Privatmeinung als richtig dargestellt. Verstanden habe ich es trotzdem.

Mir schon.

Jetzt wollte ich mal aus Neugier googeln, warum man am Ende des Fichtenwegs die Treppe

wohl kurz drauf weggemacht hat:

Das tiefschürfende Ergebnis der KI will ich euch nicht vorenthalten:

Die Suchanfrage “Busenbach Fichtenweg Treppe” bezieht sich wahrscheinlich auf eine Treppe aus Fichtenholz (Fichte) im Zusammenhang mit dem Fichtenweg in Busenbach, wobei der Fokus auf Wangentreppen liegt, die als massiv und mit Stufen aus Fichte erhältlich sind, oft in Kombination mit Geländern und für den Einbau gedacht.

:zipper_mouth_face:

Also weiterhin ungeklärt … Baufällig? Barrierefreiheit? Oder beides?

Dann bitte ich Dich den Beitrag nochmal zu lesen. Wenn Du dann immer noch der Meinung bist, passe ich ihn gerne an.

Eine ausführliche Diskussion zu dem Thema findest Du z.B. hier:

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Die klassifikation in “highway” hat nichts mit dem Physischen Ausbauzustand zu tun.

D.h. wenn es eine öffentliche Straße ist dann ist das schon residential - Der Physische ausbauzustand ist dann in width, lanes, sidewalk, lit, shoulder, cycleway etc.

Flo

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Uff, im Wiki steht (Hervorhebungen von mir):

Unter “highway=residential” steht aber wieder was ganz anderes:

Da soll einer durchblicken. Wonach soll man sich nun richten, oder gibt es verschiedene “Schulen”, wie mit solchen Sträßchen umgegangen wird? Ich war bisher nach Lektüre des Wikis so verfahren:

  • Ortsstraße = öffentliche Straße mit gewisser Grundausstattung zur Erschließung von Wohngebieten
  • Seitengasse = öffentlicher Weg, dem die Grundausstattung der Ortsstraße fehlt und der direkt an bebaute Grundstücke grenzt
  • Zufahrt = privater oder öffentlicher Weg, der mehrere Grundstücke bedient, normalerweise nicht access=private
  • Grundstückszufahrt = privater Weg auf Einzelgrundstück, in der Regel access=private wo nicht ausdrücklich anders geregelt

(Diese Begriffe verwenden iD und Streetcomplete.)

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