Moin,
mein Tip (der allerdings wohl nur im ländlichen Raum gilt):
- Sammle soviele freie Daten wie möglich (fragen, fragen, suchen, suchen) - aber warte nicht auf vollständige oder gar absolut korrekte Daten.
- Löse Dich von dem Gedanken an hochoffizielle Daten und betrachte die vorläufig enstehenden Grenzen als Hilfsobjekt wie z.B. Place-node oder -polygon.
- Wähle ggf. den Zoom-Maßstab etwas gröber, damit die Details dein Gewissen nicht so belasten.
- Zeichne alle geschätzten Grenzen als eigene Objekte, damit sie nicht mit anderen Daten kollidieren.
- Atme tief ein - und fang’ an zu zeichnen und zu taggen und zu Relation-ieren.
Die auf Yahoo-Luftbildern oder ungenauen GPS-Daten beruhenden Straßen werden auch jetzt immer noch verbessert und korrigiert - warum soll das mit Grenzen nicht auch gehen.
Wenige wissen, wo die Grenze wirklich verläuft - aber viele wissen, dies oder das gehört da oder dort dazu - also können sie zupfen.
Und falls doch mal offizielle Daten auftauchen, schmeißt man die geschätzten halt weg.
Es wird sich schon kein Gericht beim Grenzstreit auf OSM-Daten berufen.
Wer wirklich hochgenaue Grenzen benötigt, muss sie sich selbst beschaffen.
Jedes anfängliche geschätzte Gitternetz wird ungefähr genauso richtige oder falsche Ergebnisse liefern, wie eine Umkreissuche derzeit - aber jede anschließende Korrektur wird das Ergebnis dann verbessern - wer Fehler findet, kann sie dann nämlich beheben.
Gruß
Georg